Ausstellungseröffnung in Berlin Die Kunst aus dem Holocaust

Es ist eine weltweit einmalige Ausstellung: In Berlin werden 100 Werke gezeigt, die jüdische Künstler während des Holocaust geschaffen haben. Kanzlerin Merkel eröffnete die Schau - und war sichtlich bewegt.
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Angela Merkel hat am Montagabend in Berlin die Ausstellung "Kunst aus dem Holocaust - 100 Werke aus der Gedenkstätte Yad Vashem" eröffnet. Zu sehen sind 100 Werke, die jüdische Künstler während des Holocaust angefertigt haben. Eine davon ist Nelly Toll (r.).

Foto: BRITTA PEDERSEN/ AFP
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Nelly Toll ist die einzige noch lebende Künstlerin der Ausstellung - hier herzt sie Angela Merkel. Laut der Homepage der Ausstellung lebte Toll in Lemberg, das nach dem deutschen Überfall auf Polen durch den Hitler-Stalin-Pakt von der russischen Armee besetzt wurde. Gemeinsam mit ihrer Mutter verbrachte sie mehr als ein Jahr in einem kleinen Verschlag bei einer befreundeten christlichen Familie. "Ihre Mutter ermutigte sie, in den vielen langen Stunden zu zeichnen, Geschichten zu schreiben und Tagebuch zu führen."

Foto: BRITTA PEDERSEN/ AFP
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Kuratorin Eliad Moreh-Rosenberg erläutert Merkel die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Hier stehen beide vor einem Frauenporträt von Sara Gliksman-Fajtlowicz.

Foto: DPA/Bundesregierung/Bergmann
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"Die Bilder zeigen uns einen Alltag jenseits der Alltäglichkeit", sagte Merkel bei der Ausstellungseröffnung. Es sei es möglich, etwas von der Kraft und dem Leiden der Menschen zu spüren. Hier steht die Kanzlerin vor einem Werk Felix Nussbaums, das dieser...

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