Kunst aus toten Insekten Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen...

Wenn aus Plagegeistern morbide Kunstwerke werden: Magnus Muhr fotografiert tote Insekten - und verhilft ihnen mit wenigen Bleistiftstrichen zu neuem Leben. Seine Fliegen trinken Bier, angeln, mähen den Rasen - und sind längst ein Internet-Hit.
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Von wegen immer nur rumschwirren: Fotograf Magnus Muhr verhilft toten Fliegen mit wenigen Bleistiftstrichen zu ungeahnten Fähigkeiten. Ob Volleyball...

Foto: DuMont
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...oder waghalsige Aktionen auf Rollerblades in der Halfpipe - Muhrs Insekten haben einiges drauf.

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Auch den lässigen Slam Dunk beherrschen die geflügelten Störenfriede locker.

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Nach so viel körperlicher Ertüchtigung ist natürlich erst einmal ein wenig Entspannung angesagt. Muhrs schnelle Skizzen haben sich in den letzten Jahren zu einem Internetphänomen entwickelt.

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Liederabend am Lagerfeuer: Mit seinen Skizzen versetzt Muhr die toten Insekten in äußerst menschliche Situationen.

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Sogar kleine Geschichten erzählt der Schwede in seinem Sammelband "Das geheime Leben der Fliegen". Die Love-Story dieser beiden Kandidaten beginnt beim lauschigen Candlelight-Dinner, entwickelt sich...

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...über das Herzklopfen beim ersten Kuss, bis hin...

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...zu läutenden Hochzeitsglocken. Doch bei so viel Harmonie darf ein wenig beißender Humor nicht fehlen. Und so endet...

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...die Liebesgeschichte ganz und gar unromantisch.

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Premiere: Auch Magnus Muhrs erstes Fliegenbild hat es in das Buch geschafft. 2004 sammelte der heute 41-Jährige während einer langweiligen Party eine tote Fliege vom Boden - und hatte eine zündende Idee.

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Nach und nach entwickelte er immer neue skurrile Ideen - so auch die dürstende Fliege in der Wüste.

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Die üblichen Verdächtigen: Auch andere Insekten schaffen es immer wieder auf die Aufnahmen des Hobby-Fotografen. Der Schwede legt Wert darauf, dass er für seine Werke nur Tiere verwendet, die er bereits tot auffindet. Kein Insekt muss für die Jux-Bilder sterben, so Muhr.

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Wie gesagt, Muhr transportiert seine Fotomodelle in äußerst menschliche Situationen.

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Auch eine Hommage an den Filmklassiker "King Kong" darf nicht fehlen.

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Auch wenn Muhr beteuert "einen ganz normalen" Sinn für Humor zu haben, entlarvt ihn spätestens die Frage nach seinem ganz persönlichen Lieblingsmotiv im neuen Buch. Da entscheidet sich der Fotograf ausgerechnet für Seite 15: Zu sehen ist dort eine Fliege - beim Fliegenfischen.

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Die gesammelten Werke: Am 12. Oktober erscheint "Das geheime Leben der Fliegen" auch in Deutschland.

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Muhr ist Allround-Fotograf und keineswegs auf tote Kleinstlebewesen abonniert. Im Gegenteil: Zum Interview kommt er direkt aus der schwedischen Wildnis, wochenlang lag er dort auf der Lauer für den perfekten Schuss. Normalerweise knipst er sehr lebendige Elche, Bären und Biber in freier Wildbahn.

Foto: Magnus Muhr
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