Kunst-Karossen Viele viele bunte Autos!

Alien-Autos, rollende Sonnenblumen, benzinbetriebene Burger: Die Art-Car-Gemeinde baut gewöhnliche Karossen zu außergewöhnlichen Gefährten um. Ihr Chefprediger ist Harrod Blank - der Kalifornier setzt sich für die Pkw-Kuriositäten, die im regulären Kunstbetrieb kaum Anerkennung finden.
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Hier werden Sie geknipst: Unter dem Mosaik aus Kameras verbirgt sich ein 72er Dodge. Zehn über das Armaturenbrett steuerbare Kameras können während der Fahrt Fotos machen. Der auf seiner Kreation stehende kalifornische Künstler Harrod Blank ist erblich vorbelastet. Sein Vater Les wurde mit der Dokumentation über Werner Herzogs Film "Fitzcarraldo" bekannt. Blanks Thema sind Art Cars, über die er etliche Bücher und Filme veröffentlicht hat.

Foto: Hunter Man
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Atomic Dog: Die amerikanische Lehrerin Rebecca Bass steht neben ihrem Auto bei der Eröffnung der Essen Motor Show am Freitag, den 1. Dezember 2006. Zusammen mit 18 Schülern ihrer Art Car Class hat sie das Auto an der Waltrip High School in Houston binnen vier Monaten umgebaut.

Foto: AP
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Car-thedral: Wer die Künstlerin Rebecca Caldwell in die Gruftie-Schublade packt, macht es sich zu leicht. Pate gestanden haben auch die Bauten des spanischen Architekten Antonio Gaudi.

Foto: Harrod Blank
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Big Mac auf drei Rollen: Der Künstler Harry Sperl hat seine Lieblingsmahlzeit verewigt - was sicher auch bei Sponsoren nicht allzu schlecht ankommt.

Foto: Harrod Blank
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Mondrian Mobil: Mit der passenden Garderobe bis hin zum Handtäschchen gehört das Art Car der amerikanischen Künstlerin Emily Duffy in den Bereich der Performance Art.

Foto: Harrod Blank
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Rasanter Auftakt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans: Das allererste von einem namhaften Künstler gestaltete Art Car war ein Rennwagen. Der für seine Mobiles bekannte Bildhauer und Maler Alexander Calder setzte 1975 eine Idee des französischen Rennfahrers Hervé Poullain um, mit einem BMW 3.0 CSL.

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Ein Künstler bei der Arbeit: David Hockney ließ sich 1995 sein Art Car auch gleich mit einem BMW 850 CSi honorieren. Auf seinen Wunsch hin legten die BMW-Techniker eine Extra-Wasserleitung ins Wageninnere, damit seine Dackel während der Fahrt auch immer etwas zum Schlabbern hatten.

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Vereiste Kellerassel: Beim jüngsten BMW Art Car des Isländers Olafur Eliasson kann niemand mehr erkennen, um welche Marke es sich handelt, geschweige denn, dass sich darunter ein Auto verbirgt. Bei den Museumsstücken wurde übrigens der Motor entfernt.

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Auf dem Sonnenblumen-Deck: Seit mehr als zehn Jahren freut man sich in Houston über die lustigen Fahrzeuge der Parade am jährlichen Art Car Weekend. Dann rollen - wie hier am 14. Mai 2005 - an die 280 spektakuläre Kreationen durch die Stadt.

Foto: Getty Images
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Hippie-Mobil: Diesen kunstvoll umgestalteten VW aus Kanada entdeckte ein SPIEGEl-ONLINE-Leser. Anhand der im Mosaik verklebten Bekenntnisse zu "Peace", "Love", "Flow", "Be leaf" und "Enlightenment" lässt sich der Wagen mutmaßlich in die sechziger Jahre datieren.

Foto: Marc Halbrügge
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Affen-Schaukel: Naive Malerei an einem zum Cabrio umgebauten VW-Bus, entdeckt von einem SPIEGEl-ONLINE-Leser auf der thailändischen Insel Koh Mak.

Foto: Tom Vinko
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John Lennons berühmter Rolls Royce Phantom V, der von einem Team holländischer Künstler in psychedelischen Farben bemalt wurde.

Foto: AP
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Silberglänzendes Monster: Das auf der Art Car Parade in Houston 2005 gezeigte Fahrzeug trägt den Namen "Elee". Es besteht komplett aus Besteck von amerikanischen Fluglinien. Heute ginge das nicht mehr, weil die Airlines nach dem 11. September 2001 allesamt auf Plastikbesteck umrüsteten.

Foto: Getty Images
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