Kunstfestival in Berlin Die Straße wird zum Atelier

Projektraum gleich öde Diskurs-Kunst? Von wegen! Mit Aktmodellen im Schaufenster, iranischer Unterwäsche und einem offsite Storytelling-Projekt auf einem Floß lädt jeden Tag im August ein anderer freier Kunstraum zum Project Space Festival in Berlin ein.
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Aktmodelle posieren im Schaufenster in Berlin-Mitte: Im Projektraum von "Berlin Weekly" fand am dritten Tag die Aktion "AKT to go" statt, bei der jeder, der wollte, die beiden im Fenster posierenden Aktmodelle zeichnen konnte.

Foto: Stefanie Seidl/ berlin-weekly
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Stefanie Seidl, Kuratorin von „Berlin Weekly“ hatte die übliche Schaufenstersituation einfach umgedreht: Damit wurde die Straße zum Atelier und die zeichnenden Besucher und Passanten selbst zu Künstlern gemacht.

Foto: Stefanie Seidl/ berlin-weekly
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Bei "Scotty Enterprises" (am 4.8.) lud Chryssa Tsampazi für eine Performance unterschiedliche Leute ein, durch Laufen der eigenen Realität zu entkommen oder eine neue zu schaffen. So liefen dann die Teilnehmer am Projektraum vorbei, oder sie rannten hinein- und hinaus.

Foto: Chryssa Tsampazi Studio/ Foto: Guillermo R. Gudino
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Im Projektraum „Archive Kabinett“ (am 7.8.) beschäftigte sich Caitlyn Berrigans Ausstellung mit Themen wie City Branding und den Immobilienentwicklungen durch den globalen Kapitalmarkt in Städten wie Berlin und Beirut.

Foto: Caitlin Berrigan
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Am 24.08. bei "District": Line Skywalker Karlströms Poster, die sich mit Strategien von Gestik, Sprache, Scheitern, An- und Abwesenheit beschäftigten.

Foto: Line Skywalker Kalrström
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Eine Mischung aus Stellungsraum und Imbiss wird am 27.08. beim „Vesselroom Project“ präsentiert: Marco Montiel-Soto und Cristina Moreno Garcia zeigen ihre gemeinsame Installation und verköstigen die Besucher am Tag der Veranstaltung mit venezolanisch-spanischem Essen.

Foto: Cristina Moreno Garcia & Marco Montiel-Soto
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Performance am zweiten Tag des Festivals: Wie in Zeitlupe bewegt sich der Tänzer durch den Raum, damit die hauchdünne, bodenbedeckende Plastikfolie, die er an der Hüfte trägt, nicht zerreißt.

Foto: Sarah KouhoÜ
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Das Projekt "uqbar": ein Pop-up-Store mit iranischer Unterwäsche, den die Künstlerin Anahita Razmi eingerichtet hat.

Foto: Paul Henschel
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