Kunstprojekt Stylingtipps gegen die Gesichtserkennung

Sie nennt sich Daisy, flirtet auf einer Dating-Plattform im Internet, aber wie heißt die Schöne im wahren Leben? Was mag sie, wer sind ihre Freunde? US-Forschern ist es gelungen, Hunderte Nutzer eines Flirtportals zu identifizieren - mit Standard-Software zur Gesichtserkennung.
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Selbsthilfe gegen Gesichtserkennung: Der New Yorker Künstler Adam Harvey  hat einige Stylingvarianten geschaffen, die gängige Software zur Gesichtserkennung verwirren. Harvey hat für seine Tests Gesichtserkennnugsalgorithmen der freien Programmbibliothek OpenCV benutzt.

Foto: Adam Harvey
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Outfit gegen Gesichtserkennung: Harvey ist der Ansicht, dass der technologische Fortschritt auf dem Feld der Gesichtsanalyse und -erkennung sich derzeit schneller entwickelt als "unser Vorstellungsvermögen in Bezug auf die Implikationen".

Foto: Adam Harvey / DIS Magazine
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Tarnexperiment: Dicke rote Rechtecke symbolisieren ein von der Software erkanntes Gesicht. Bei dünnen roten Linien vermutet die Software ein Gesicht, schätzt die Wahrscheinlichkeit aber nicht als ganz so hoch ein. Ein grüner Rahmen bedeutet, dass die Software kein Gesicht auf dem Bild finden konnte.

Foto: Adam Harvey / DIS Magazine
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Schlafmaske: Wer mit einer Maske die Augen vollständig verdeckt, wird garantiert nicht erkannt (allerdings dürfte das die Fortbewegung erheblich erschweren).

Foto: Adam Harvey / DIS Magazine
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Extrem-Frisur: Schminke allein genügt nicht, wer sein Gesicht vor Detektion schützen will, muss schon mit Haarspray ran. Adam Harvey arbeitet derzeit...

Foto: Adam Harvey / DIS Magazine
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...an einer Software, mit der jeder Porträtfotos vor dem Hochladen zu Netzwerken entsprechend bearbeiten kann. Die digitale Tarnung der Aufnahmen soll die bei Diensten wie Facebook standardmäßig arbeitenden Gesichtserkennungsprogramme täuschen. Der Plan: Die Freunde erkennen das Gesicht auf den Porträts, Algorithmen nicht. Außerdem arbeitet Harvey an Software, mit der Modedesigner Accessoires entwerfen können, die zur Gesichtstarnung dienen.

Foto: Adam Harvey / DIS Magazine
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