Gesunkenes Boot Flüchtlingsdrama vor Lampedusa

Dutzende Flüchtlinge sind vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ertrunken. Bislang bargen die Einsatzkräfte über 90 Leichen.
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Die Insel Lampedusa liegt rund 200 Kilometer entfernt vom italienischen Festland. Wie auf dem Bild werden einige Flüchtlinge mit der Fähre nach Sizilien gebracht. Ins Zentrum Europas - etwa nach Deutschland - kommen die wenigsten. Das erste europäische Land, das sie betreten, ist für sie zuständig - so besagt es die Dublin-II-Verordnung.

Foto: Tullio M. Puglia/ Getty Images
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Immer wieder machen sich Flüchtlinge aus Afrika in überladenen und kaum seetüchtigen Booten nach Lampedusa auf. Viele kommen bei dem Versuch ums Leben - laut Schätzungen in den vergangenen 25 Jahren rund 19.000.

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Leichenbergung an der Küste Lampedusas: Am Rande Europas spielt sich eine gewaltige Tragödie ab.

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Beim Bootsunglück vom Donnerstag starben mehr als 200 Menschen. Die Flüchtlinge waren Passagiere eines Bootes, das kurz vor der Insel kenterte.

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Die Toten wurden am Hafen von Lampedusa gesammelt. Es sind Flüchtlinge, die überwiegend aus Somalia und Eritrea stammen.

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An Bord des Unglücksbootes sollen nach Schätzungen etwa 500 Personen gewesen sein. Helfer brachten die Toten an Land.

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Ein von der Küstenwache freigegebenes Standbild zeigt Überlebende des Unglücks.

Foto: AFP/ Guardia Costiera
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Die Küstenwache und andere Helfer sammelten die Passagiere des verunglückten Schiffes ein und brachten sie in den Hafen von Lampedusa.

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Lampedusas Bürgermeisterin Giusi Nicolini sagte, Überlebende hätten geschildert, sie hätten selbst ein kleines Feuer angezündet, um die Küstenwache zu alarmieren, nachdem ihr Schiff eine Panne gehabt habe. Doch das Feuer habe sich ausgebreitet, es sei zur Panik gekommen, und das Schiff sei dann umgekippt.

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