Ausgezeichnet Kreative Ideen

Deutschlands Ingenieure sind kreativ - aber nicht jede ihrer Erfindungen ist auch hilfreich. Doch es gibt sie noch, die wirklich guten Ideen. Einige davon wurden nun prämiert.
1 / 10

Exotik mitten in Deutschland: Wie sich tropische Früchte in Deutschland nachhaltig anbauen lassen, zeigt das Klein Eden Tropenhaus am Rennsteig. Die Wärme zum Heizen stammt von einem benachbarten Glasbetrieb.

Foto: Ralf Schmitt
2 / 10

In dem 3.500 Quadratmeter großen Gewächshaus in Tettau zwischen Coburg und Saalfeld wachsen unter anderem Mangos, Papayas und Avocados.

Foto: Ralf Schmitt
3 / 10

Wegwerfwindeln nutzen - das ist die Idee des Projekts Dycle. Zusammen mit Wissenschaftlern hat das Unternehmen Windeln entwickelt, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind. Seit Frühjahr 2016 testen Berliner Familien das Recycling in der Praxis.

Foto: Ayumi Matsuzaka/ Dycle
4 / 10

Macherin Ayumi Matsuzaka mit Humus aus Windeln: Die Schwarzerde soll künftig im Bio-Obstbau zum Einsatz kommen.

Foto: Ayumi Matsuzaka/ Dycle
5 / 10

Auf vielen Strecken in Deutschland sind nach wie vor Diesellokomotiven unterwegs, die Lärm machen und Abgase in die Luft pusten. Der "EcoTrain" ist anders, er hat einen Hybridantrieb. Dank der Kombination aus Diesel- und Elektromotor ist der Zug nicht nur leiser - er verbraucht auch weniger Energie und stößt weniger CO2 aus. Beteiligt am Projekt sind die Deutsche Bahn, die TU Dresden, die TU Chemnitz und das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme.

Foto: Andreas Schaarschmidt/ DB RegioNetz
6 / 10

C3 – Carbon Concrete Composite: Eine spannende Alternative zu Stahlarmierungen in Beton stellt Carbon dar. Viele kennen das hochfeste und extrem leichte Material aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau.

Foto: filmaton.tv
7 / 10

Brücke aus Carbon-Beton: Der Werkstoff lässt sich leicht formen und ermöglicht ein neues Design von Beton. Weil Carbon auch sehr gut Wärme und elektrischen Strom leitet, könnte er Gebäude sogar intelligenter machen.

Foto: Harald Michler/ TUD
8 / 10

Prämiertes Projekt Agrophotovoltaik: Solarkraftwerke benötigen viel Platz. Aber das muss nicht sein. Wertvolles Ackerland lässt sich doppelt nutzen, wie Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE demonstrieren. Die Solarzellen sind auf einer Stahlkonstruktion in fünf bis sechs Metern Höhe angebracht - darunter können problemlos Traktoren fahren.

Foto: Fraunhofer ISE
9 / 10

Magnetspulen der Fusionsanlage Wendelstein 7-X (Computergrafik): Am Kraftwerk von Morgen arbeiten Forscher in Greifswald. Bei der Kernfusion soll aus Wasserstoffkernen saubere Energie entstehen.

Foto: IPP/ Dr. Christian Brandt
10 / 10

Aufbau von Wendelstein 7-X (Dezember 2011): Das Ziel des Projekts ist saubere Energie aus nahezu unbegrenzten Vorräten. Ein Fusionsreaktor, wenn er denn erst mal funktioniert, kommt ohne schädliche Emissionen und langlebigen radioaktiven Abfall aus. Auch die Fusionsanlage aus Greifswald ist Preisträger bei "Land der Ideen" - zusammen mit 99 anderen.

Foto: IPP