Landmarks Markante Gebäude in 3D

Markante Gebäude, sogenannte Landmarks, bauen die 3D-Experten als detailliertes Gittermodell am Computer nach. Die Cybercity AG hat nach eigenen Angaben rund 1400 Gebäude aus Deutschland auf diese Weise erstellt - unter anderem vom Deutschen Eck in Koblenz und dem Dresdner Tabakkontor.
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Brandenburger Tor in Berlin: Im Auftrag der Schweizer CyberCity AG wurden 1400 markante Gebäude in Deutschland als Drahtgittermodell virtuell nachgebaut, darunter auch das berühmte Tor am Pariser Platz

Foto: CyberCity / Harman / Becker
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Kirche am Südstern Berlin: Mit Lasern werden komplex strukturierte Gebäude vermessen, um sie als 3D-Modell am Computer weiterbearbeiten zu können

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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin: Die 3D-Objekte bietet CyberCity in verschiedenen Datenformaten an, etwa für die Programme 3D Studio und Maya

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Berliner Bogen, Hamburg: Der spektakuläre Bau des Architektenbüros Bothe Richter Teherani beeindruckt auch als 3D-Modell

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Sankt Gertrud in Hamburg-Uhlenhorst: Natürlich kann man nicht jedes Gebäude einer Großstadt mit solchem Aufwand virtuell nachbauen. Bei einfach gestalteten Häusern reicht auch ein Foto der Fassade, das als Textur auf einen Quader geklebt wird

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Tabakkontor in Dresden: Noch einfacher sind Musterfassaden, die man vor allem in Wohnvierteln nutzt. "Der 2D-Grundriss wird dann einfach auf drei Dimensionen erweitert, man nennt das extrodieren", sagt Michael Schulze-Horsel von der Firma CyberCity. Dies sei unter anderem auch beim heute vorgestellten 3D-Modell Berlins geschehen. "Leute, die ein Gebäude kennen, merken natürlich, dass da etwas nicht stimmt"

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Rathaus Sindelfingen: Modelliert von der CyberCity AG. Ziel bei Landmarks ist eine relativ einfache Geometrie kombiniert mit fotorealistischen Texturen, um die Datenmenge möglichst klein zu halten

Foto: CyberCity / Harman / Becker
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Deutsches Eck in Koblenz: Auch Denkmäler eignen sich hervorragend für 3D-Modelle

Foto: CyberCity / Harman / Becker
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Großmünster in Zürich: Alternativ zur Laservermessung nutzt CyberCity auch die Nahbereichsphotogrammetrie. Dabei wird mit zwei Kameras ein Stereofoto aufgenommen, aus denen am Computer ein 3D-Modell des abgelichteten Objekts entsteht. Das Geometrie-Modell der Kirche aus Zürich besteht aus etwa 2000 Polygonen. Die Kirche wurde zusätzlich rundum fotografiert. Diese Fotos wurden anschließend perspektivisch entzerrt, von störenden Objekten (Bäumen) bereinigt und an das Drahtgittermodell der Kirche angebracht

Foto: CyberCity / Harman / Becker