Leonard Cohen Arm in Arm mit der Welt

Ein Melancholiker mit schwacher Stimme: Als Leonard Cohen mit 33 begann, Lieder zu schreiben, wurde er als Greis mit trüben Gedanken verspottet. Seit "Hallelujah" aber ist klar: Der Mann hat ist talentiert. Ein Ständchen zum 80.
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In Frankreich, wo dieses Bild 1983 entstand, hatte Leonard Cohen wie in den USA noch kein großes Publikum erobert, obwohl sein Ruf als singender Literat sich bereits verbreitete.

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Mit zunehmender Bühnen-Erfahrung begann sich Leonard Cohen nach anfänglichen Problemen auch zu einem charismatischen Live-Performer zu entwickeln. Selbst bei großen Open-Air-Festivals wie zum Beispiel auf der Isle Of Wight 1970 konnte er auch durch seine Ausstrahlung nahezu hypnotisch auf Massen wirken.

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Als Autor von Gedichtbänden und Prosa hatte Leonard Cohen in seiner kanadischen Heimat Anfang der Sechzigerjahre bereits eine gewisse Bekanntheit erlangt, wenn auch etwa "The Favourite Game" von der Kritik durchaus kontrovers diskutiert wurde.

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Mit dem Erfolg seines Album "I'm Your Man" konnte Leonard Cohen bei seiner Europatour (hier im Jahr 1988 in Amsterdam) auftrumpfen. Mit ungewohnten Synthesizer-Sounds und exzellenter Band eroberte er auch Popfans.

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Immer wieder zog sich Leonard Cohen zum Kräftesammeln und Abstand gewinnen in das Mount Baldy Zen Center nahe Los Angeles zurück, wo er mit seinem Guru Roshi Monate in Meditation und einfachem Leben verbrachte.

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Noch ein ikonisches Foto vom ernsten Barden: So hatte sich das Bild des Schöpfers von "Suzanne", "Bird on the Wire" oder "Sisters of Mercy" den frühen Fans bereits 1970 auch mit visueller Magie eingeprägt.

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In echter Dichter-Pose: ernster Blick, Zigarette in der einen, Notizbuch in der anderen Hand, so inszenierte sich der keinesfalls uneitle Künstler Cohen bereits 1967.

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Im Jahre 2013 tourte Leonard Cohen mit großer Ausdauer und viel Erfolg. Beim Jazzfestival in Montreux im Juli spielte er wie in anderen Städten ein großes Programm - kein Schongang für den älteren Herrn.

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Studioaufnahmen waren für Leonard Cohen stets harte Arbeit. Aber stets gelang es ihm, die Aufnahme-Qual durch gute Producer und kompetente Musiker zu mildern.

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2006 wurde Leonard Cohen in die kanadische Songwriters Hall Of Fame aufgenommen, eine späte Ehrung aus seiner Heimat.

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Zumindest ein wenig musikalische Arbeit durfte Leonard Cohen im Mount Baldy Zen Center verrichten. Das Foto entstand 1995, ein Jahr später wurde Cohen im Center zum Mönch mit Namen "Jikan" (der Stille) ernannt.

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Meditation, schlichtes Wohnen, demütiger Dienst an seinem Meister prägten Cohens Klosterleben. Über viele Jahre besucht er immer wieder das Zen Center in den Bergen über L.A., kochte für den Guru Roshi und arbeitete auch als sein Chauffeur.

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Das Konzert in Berlin im August 2010 wurde neben dem Londoner Konzert 2008 zu einem der größten Live-Erfolge Cohens aus jüngerer Zeit. Mit seinem Hut als Markenzeichen (den er bei jedem Solo seiner Mitmusiker respektvoll lüftet) und einmaligem Charisma zog er Bilanz seiner langen Karriere - die noch längst nicht zu Ende ist.

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