Schiffsunglücke Das Drama in der Ägäis

Auf der Flucht nach Europa müssen Menschen jeden Tag ihr Leben riskieren. Binnen weniger Stunden kenterten mehrere Flüchtlingsboote vor Lesbos, Dutzende Migranten starben. Und die See wird täglich rauer und kälter.
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Kenterndes Boot mit Flüchtlingen: Nur wenige Kilometer trennen die griechischen Inseln in der Ägäis von der türkischen Küste. Doch beinahe täglich gibt es Unglücke.

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Kampf ums Überleben: Als das Boot sinkt, sind viele Menschen noch unter Deck. Am Horizont ist bereits das EU-Festland zu sehen.

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Ein Junge schreit um Hilfe: In ihrer Verzweiflung springen die Menschen ins kalte Wasser.

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Reifen und Rettungswesten halten die Flüchtlinge über Wasser. Für die Überlebenden ist die Flucht oft traumatisierend.

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Ein spanischer Rettungsschwimmer bringt ein Kind an Land: Freiwillige Helfer sind auf den griechischen Inseln rund um die Uhr im Einsatz. Lesbos selbst hat nur begrenzte Möglichkeiten der Notversorgung, auf der gesamten Insel gibt es lediglich zwei Krankenwagen.

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Rettende Hände: Ein Mann lässt ein kleines Mädchen ins Wasser hinab. Dort nehmen es Freiwillige in Empfang.

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Der Rettungsschwimmer bringt das Kleinkind an Land. 5000 Menschen kommen mittlerweile jeden Tag auf Lesbos an.

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Ein Fischerboot hilft Menschen von einem sinkenden Katamaran: Auch auf See gibt es private Hilfe für die Flüchtlinge. Die maximal zehn Rettungsschiffe der Behörden reichen nicht aus, um alle Flüchtlinge in Seenot aus dem Wasser zu holen.

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Eine Griechin hält ein totes Baby im Arm. Allein in den vergangenen 24 Stunden starben mindestens 13 Kinder vor Lesbos. "Wir werden noch sehr viele Todesopfer bekommen", sagt Spyros Galinos, Bürgermeister der zentralen Hafenstadt Mytilini, mit Blick auf den Herbst und die täglich rauer werdende See.

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Ein Schlauchboot erreicht Lesbos: Schmuggler verlangen für die Überfahrt oft mehrere Tausend Euro. Doch die Migranten haben auf dem Weg nach Europa keine andere Wahl, nach wie vor fehlt es an legalen Fluchtwegen.

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Untergehendes Schiff vor Lesbos: Bürgermeister Galinos fordert, dass die Flüchtlinge auch ohne Papiere und Schengen-Visum die Fähren von der Türkei nach Griechenland benutzen dürfen - bislang ist ihnen das verboten.

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Abgelegte Westen und Schlauchbote zeugen am Strand von Lesbos von den Tausenden Menschen, die in den vergangenen Tagen hier angekommen sind.

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