Kosenamen für Autos Fahrzeuge sind auch nur Menschen

Sie heißen Monty, Cosimus Minici und Keksdose: Autos bekommen von ihren Fahrern mitunter eigenwillige Bezeichnungen verpasst. Stolze Besitzer stellen ihre selbstgetauften Fahrzeuge vor - und erzählen, wie sie auf einen Namen wie "11friede" kommen.
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Petra Sander mit Moby Dick: "Als wir Kinder waren, haben wir jedem Wagen einen Namen gegeben. Unser Renault hieß Moby Dick, weil der weiße Lack und der Buchstabe W uns an den Wal erinnerte."

Foto: Petra Sander
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Reinhard Augustein mit Schmaggofatz: "Mein erstes Auto war ein VW 1500L Baujahr 1964. Ich nannte ihn Schmaggofatz, weil er so durstig war. Nach einem Jahr hatte er schon einen Kupplungsschaden. Das Foto zeigt ihn und mich etwa sechs Monate vor Schmaggofatz' Ende."

Foto: Reinhard Augustein
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Wolfgang Esser mit 11friede: "Das Glück schien perfekt, als die legendäre Gangster-Limousine Citroën 11 CV Traction Avant Baujahr 1956 endlich in unserer Garage parkte. Nur ein Name musste laut unserer Tochter noch her. Allerdings taten wir uns etwas schwer. Als wir bei einem Freund zum Grillen waren, schaute auch seine Mutter Elfriede vorbei. Da kam mir die Idee: Citroën 11 CV… Elfriede… Na klar, 11riede!"

Foto: Wolfgang Esser
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Metin Erkals Tochter mit Quarkbrot: "Als wir unseren Peugeot 307 anmelden wollten, waren unsere Wunschkennzeichen alle vergeben. Also wurde uns die Buchstabenkombi QB zugeteilt. Meine Frau reimte aus den Buchstaben den sensationellen Namen für unser Auto zusammen: QuarkBrot."

Foto: Metin Erkal
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Nicolas Jessen mit The Tank: "Mein Passat begleitet mich bereits mein ganzes Leben. Sein markanter Diesel-Klang machte ihn berühmt in meinem Freundeskreis. Wegen seines Sounds, der Größe und der Robustheit wurde er mit einem Panzer verglichen. Deswegen hört mein Auto auf den Namen The Tank."

Foto: Nicolas Jessen
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Nikolaus Hartmuts Keksdose: "Mein '59er Ford 17M Barock-Taunus heißt Keksdose, weil er so bunt und blechig wirkt, und immer irgendwas in ihm herumscheppert."

Foto: Nikolaus Hartmut
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Paco Fiedler erzählt von Else: "Auf dem Foto ist meine Mutter zu sehen. 1983 kaufte sie diesen ausrangierten Gerätewagen der Feuerwehr ab und baute ihn zum Wohnmobil um. Ich war damals zehn Jahre alt. Das Fahrzeug nannte sie Else, weil es so füllig und gemütlich wie ihre gleichnamige Großmutter war."

Foto: Paco Fiedler
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Miriam Freitag mit Cosimus Minici: "Die Namensrezeptur für unseren Mini geht so: Die Lackierung heißt Cosmos Black. Wir sind große Toskana-Fans und finden die Geschichte der Medici total interessant. Ein Name in der Medici-Reihe lautete Cosimo. Und so kamen wir auf Cosimus Minici."

Foto: Miriam Freitag
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Ruben Sowa mit Clara: "Clarus bedeutet auf Latein so viel wie 'berühmt oder hell'. Auch die Formensprache dieses Mercedes ist klar strukturiert und durchaus als berühmt einzustufen. Außerdem habe ich den Benz noch mit der D-Mark bezahlt. Der Hunderter war für mich der schönste Schein. Ihn ziert ein Porträt der Komponistin Clara Schumann."

Foto: Ruben Sowa
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Rainer Raschkes Wachtelmobil: "Den Tag, an dem ich meine Frau kennenlernte, verbrachten wir in der Sonne. Die Dame ist sehr sonnenempfindlich. Deshalb erinnerte ihr Äußeres nach kurzer Zeit an eine frisch gebratene Wachtel. Als ich sie dann zum Auto begleitete, war der Name für den VW Polo gefunden: Das Wachtelmobil."

Foto: Rainer Raschke
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Martina Brand mit Schnecke: "Besonders zuverlässig ist unser Mercedes Viano nicht, der Wagen lahmt etwas. Deshalb haben wir ihn Schnecke getauft. Ein Viano ohne Hubdach ist übrigens eine Nacktschnecke."

Foto: Martina Brand
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Lasse Buchholz mit Grisu: "Wir haben unseren alten Ford Transit Baujahr 1978 nach dem kleinen Drachen Grisu benannt, der so gerne ein Feuerwehrmann sein wollte. Denn noch vor einigen Jahren diente der Ford als Pumpenwagen. Nun hat er einen anderen Zweck - wir nutzen Grisu als Festivalmobil."

Foto: Lasse Buchholz
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Johannes Meys Oskar: "Schnell nach dem Kauf des VW T2 war klar, dass er einen kurzen und prägnanten Namen brauchte. Doch so recht wollte mir keiner einfallen. Die Lösung war eine Radioberichterstattung über die Oscarverleihung. Seitdem heißt mein Bus Oskar."

Foto: Johannes Mey
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Hannes Pfeiffer mit Black Pearl: "Ich habe mir vor knapp zwei Jahren meinen Autotraum erfüllt und einen Peugeot RCZ gekauft. Der Name war sofort klar: Black Pearl. Erstens liebe ich die "Fluch der Karibik"-Saga, zum zweiten ist mein RCZ eine wahre Perle."

Foto: Hannes Pfeiffer
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Björn Mareks Monty (oder Freddy): "Unsere Familie fährt einen 1969er Mercury Monterey Hardtop Coupés. Der Oldtimer kann sich mit gleich zwei Namen rühmen: Meine Eltern rufen ihn Freddie - in Anlehnung an Freddie Mercury. Meine Freundin Janina und ich nennen ihn Monty, nach dem Modellnamen."

Foto: Björn Marek
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Sarah Hemmerling mit Frau Focus: "Mein Wagen heißt Frau Focus. Bei mir sind alles Frauen: Zum Beispiel Frau Laptop und Frau Telefon. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Ich habe noch einen Peugeot, der heißt der Franzos'."

Foto: Sarah Hemmerling
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Bernhard Jaeger mit Gerda: "Der Käfer gehörte einst einer älteren Dame in meiner Nachbarschaft. Ich half der Frau öfter bei Wartungsarbeiten, und als Dankeschön durfte ich ihren Wagen ab und zu fahren. Nach ein paar Jahren schenkte sie mir den '73er Käfer. Für mich war klar, dass ich das Auto nach ihr benennen würde. Fortan hieß das Cabrio also Gerda."

Foto: Bernhard Jaeger
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