Instagram-Leserfotos Bei Lichte betrachtet

Es ist so einfach und doch eine Kunst: einfach mal in Ruhe die Welt betrachten und den eigenen Blick weit stellen. Wie großartig das sein kann, zeigen diese Fotos unserer Leser.
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Schon mehrmals ist Sebastian Ringleb an den Pragser Wildsee in Südtirol gereist, um dort den Sonnenaufgang fotografisch einzufangen. Dreimal war es bewölkt. "Dieses Mal hat es endlich geklappt", sagt der 21-jährige BWLer aus Gießen. "Ich war überrascht, wie viele Fotografen dort stehen. Das Bild zeigt übrigens @the_meow_ , die ich spontan am See kennengelernt habe und die sich dankenswerterweise bereiterklärt hat, Modell zu sitzen."

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"Reisen heißt für mich fotografieren, und am liebsten sind mir Orte mit viel Weite und einer tollen Aussicht im Abendlicht", sagt Corinna Keiser. Diesen Blick aufs Tal fing die Fotografin aus Ostfriesland am italienischen Monte Baldo ein. "Ich hatte mir über Google Maps einen Ort herausgesucht, den wir mit mehreren Familien aufsuchen wollten. Leider war die Straße kaum befahrbar, und wir blieben schließlich bei einem kleinen Hof auf halber Strecke stecken."

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Auch Moritz Müller und Christiane Setz vom Reiseblog "Packyourthingsandtravel"  sind gerne in den Bergen unterwegs, wie hier auf dem Lünersee-Rundwanderweg im Juni. "Die Farben des Sees waren unbeschreiblich und haben je nach Sonnenstand gewechselt", sagt Müller aus Norddeutschland, der mit seiner Partnerin mittlerweile in Österreich lebt, "die Berge haben es uns einfach angetan!"

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Dass nicht nur steile Klippen und Gipfel schöne Aussichtsmomente bergen, beweist der Schnappschuss von Pia-Valesca Scholz . Während die Erwachsenen am Boden dösen, blickt ihre Tochter wie gebannt auf das Rollfeld des Flughafens in Malaga. "Unsere Tochter scheint es genauso wie wir zu lieben, neue Orte zu entdecken und durch die Weltgeschichte zu tingeln", sagt die Mediendesignerin und Werbepsychologin aus Braunschweig. "Auf Reisen erlebt man die Vergänglichkeit eines Momentes viel bewusster als im Alltag und genießt die Aussicht und die Eindrücke intensiver."

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Der Norden von Griechenland ist ein Sehnsuchtsort für Kirstin Vang. Vor zwei Jahren hat die 21-jährige Medizinstudentin aus Kopenhagen dort als Tourguide gearbeitet, zusammen mit anderen Däninnen. "Diesen Sommer haben wir uns dort alle für eine kurze Auszeit wiedergetroffen. Den Sonnenuntergang über den atemberaubend schönen Felsformationen der Metéora-Klöster mit meinen Freundinnen zu betrachten, brachte so viele Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit dort zurück. Ein besonderer und schöner Fotomoment, der mich in Gedanken wieder reisen lässt, wenn ich zu Hause Bücher über Muskeln, Nerven und Knochenstruktur wälze."

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Foto: Kirstin Vang
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Zum Glück ließ Daniel Ernst das beliebteste Motiv auf der Färöer-Insel Kalsoy links liegen. Der 27-jährige Fotograf aus Hessen wanderte zusammen mit Kirstin Vang am oft fotografierten Leuchtturm vorbei - ganz hoch auf die Nordspitze Kallur. "Oben angekommen ergab sich ein traumhafter Weitblick über die schroffe Küste von Eysturoy mit Blick auf den gewaltigen Grat vom Nestindar", sagt Ernst. "Dazwischen kann man Vögel beobachten, die in der 600 Meter hohen Klippe rechts im Bild nisten."

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Foto: Daniel Ernst
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"So ein Blick in die Ferne zeigt, wie klein wir eigentlich sind und wie wunderschön die Welt sein kann", sagt Hanna Eberhard. Nordirland mit seinen traumhaften Aussichten sei der ideale Ort für solche verträumten Momente. Einen davon fing die 27-jährige Frankfurterin, die bei einem Reisveranstalter als Social-Media-Expertin arbeitet, am Giant's Causeway ein. "Mein Freund hat sich bei Wind und Regen netterweise auf die einzigartige Steinformation gestellt. Ob er den schottischen und den irischen Riesen in der Ferne gesehen hat, auf die die Entstehung des Basaltsäulen-Damms einer Legende nach zurückgeht, hat er mir nicht verraten."

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Die Fotografie führt Jan Pusdrowski  immer wieder in einsame Gegenden. Auch zu der schottischen Bergkette Fisherfield Six in den nordwestlichen Highlands. "Der 967 Meter hohe A'Mhaighdean gehört zu den abgelegensten aller schottischen Munros", sagt der 26-jährige Student und Fotograf aus Haltern am See. "Wir sind vom Beinn Airigh Charr abgestiegen, um entlang des Fionn Loch und Dubh Loch aufzusteigen. Auf dem Bild ist meine Trekking-Begleitung Hamish auf einer Felsnadel zu sehen. Das vermittelt ein wesentlich besseres Gefühl für die Höhe und Weite dieser Landschaft."

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Eineinhalb Stunden dauerte der Aufstieg von Sven Wiesse  bei Regen auf diesen Gipfel der norwegischen Mini-Insel Vaeroy. Belohnt wurde der 28-Jährige aus Stuttgart mit einer grandiosen Aussicht. "Meine Freundin fasste sich ein Herz und posierte nahe an einer Klippe", sagt Wiesse, der im August auf den Lofoten Urlaub machte. "Durch das wechselhafte Wetter entstanden beeindruckende Farben."

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Foto: Sven Wiesse
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Herrlich weite Landschaften lassen sich auch in Deutschland entdecken. Alexandra Kryaneva fing dieses Panorama im Schwarzwald ein. "Es war ein herrlicher Moment! Ganz früh am Morgen erkundete ich mit Kamera und Stativ die Gegend vom Zell-Unterentersbach", sagt die 31-Jährige aus Dortmund, die ein Reiseblog  betreibt.

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Nach einer Trekking-Tour in Thórsmörk hielt Alina Kondrat diesen fotografischen Augenblick inne. "Das ist eine der besten Seiten an Island: Die Landschaft lädt immer wieder dazu ein, die Zeit anzuhalten und den Moment zu genießen", sagt die 25-jährige Fotografin aus der polnischen Stadt Turun.

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Sich selbst beim Betrachten eines Bergpanoramas hat Benjamin Zapf auf diesem Bild eingefangen. Nach einem Aufstieg durch das Hintersteiner Tal blickt der Allgäuer (l.) auf den 1813 Meter hoch gelegenen Schrecksee. "Auf einem der umliegenden Grate mit dem fantastischen Blick auf den See mit seiner Insel schmeckt die Brotzeit besonders gut", sagt Zapf, der im Nebenberuf als Fotograf arbeitet. "Mit vielen tollen Bildern in Kopf und Kamera ging es nach Einbruch der Dunkelheit mit Stirnlampen zurück ins Tal."

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"Das Burgberger Hörnle ist mein Hausberg", sagt Benjamin Zapf aus dem Allgäu. Der 25-jährige Ingenieur hält die vielseitige Landschaft in seiner Heimat mit der Kamera fest. "Von meiner Haustür bis zum Gipfel auf knapp 1500 Meter Höhe brauche ich etwa 45 Minuten. Der Aufstieg ist zwar für Allgäuer Verhältnisse mit 600 Metern kurz, doch die Aussicht ist fantastisch: Von Oberstdorf bis Kempten kann man das ganze Oberallgäu überblicken, so wie Carin, die auf dem Bild die Aussicht Richtung Allgäuer Alpen und Oberstdorf genießt."

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Zum Auftakt einer vierwöchigen Alpenreise im August 2016 gelang Max Schlesinger dieser "glückliche Schnappschuss" in der Schweiz. "Wir sind am Abend zuvor zum Wildsee am Pizol aufgestiegen und haben im Schein unserer Stirnlampen das Biwak bezogen", sagt der Student aus Gießen. "Nachts zog ein Gewitter über die benachbarten Berge, morgens sind wir mit diesem Sonnenaufgang aufgewacht."

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Ein Zimmer mit hübscher Aussicht fing Maximilian Münch im Mama Thresl im Salzburger Land ein. Der 24-jährige Fotograf ist ein Reise-Influencer aus Chemnitz. "Das Essen war mindestens genauso lecker, wie dieser Ausblick auf die Alpen vom Balkon aus schön war."

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"Einmal im Jahr lasse ich Mann und Kind zu Hause und unternehme ganz alleine eine Fotografiereise", sagt Victoria Wlaka. Diesmal verschlug es die 36-jährige Fotografin und Gymnasiallehrerin aus Hamburg nach Lissabon. "Tagsüber ist die Aussichtsplattform über dem berühmten Santa-Justa-Aufzug meist heillos überfüllt. Bei Einbruch der Dunkelheit waren zum Glück gerade mal eine Handvoll Menschen dort oben. Diese beiden jungen Frauen genießen gerade die Ruhe und die spektakuläre Aussicht auf die Praça Rossio."

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