25 Jahre Mauerfall 7000 Lichter statt einer Mauer

Kurz vor dem Mauerfall-Jubiläum wird die ehemalige Grenze quer durch Berlin wieder sichtbar. Tausende weiße Ballons zeichnen bis Sonntagabend einen Teil des einstigen Verlaufs der Sperranlagen nach. Touristen sind begeistert.
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Knapp 7000 Licht-Kugeln erhellen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls in einer kilometerlangen Reihe den Abendhimmel über Berlin. Sie stehen dort, wo einst die Mauer die Haupstadt trennte.

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Auch vor dem Reichstag ist die Lichtinstallation zu sehen, die besonders Touristen begeistert. Hund Harry ist mit seinem Herrchen aus China nach Berlin gereist.

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Bei diesem Berliner Großprojekt ging tatsächlich mal nichts Nennenswertes schief: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit brachte die Laternen am Freitagabend medienwirksam zum Leuchten.

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Auch der ehemalige sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow war nach Berlin gekommen. "Ich bin auch stolz darauf, dass ich ein bisschen etwas beigetragen habe dazu, dass wir heute so leben, wie wir leben", sagte der 83-Jährige bei einem Besuch am früheren alliierten Grenzübergang Checkpoint Charlie.

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Auf etwa 15 Kilometern ist die einstige Grenze als Lichtkette wieder zu erkennen. Sie reicht von der Bornholmer Brücke, wo vor 25 Jahren unter dem Druck der Ost-Berliner zuerst der Schlagbaum hochgezogen wurde, über das Brandenburger Tor bis zur Oberbaumbrücke.

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Am Sonntagabend wird Wowereit, der sein Amt im Dezember aufgibt, bei einem Bürgerfest am Brandenburger Tor das Startzeichen zum Aufstieg der Ballons geben. Etwa zu der Uhrzeit, als vor 25 Jahren das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski seine berühmte Pressekonferenz gab.

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Mancherorts scheinen die Ballons bei Nacht zu schweben. Dabei sind sie an drei Meter hohen Stangen befestigt.

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Malerisches Bild an der Oberbaumbrücke, die Kreuzberg und Friedrichshain miteinander verbindet.

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Die Lichterkette zieht sich auch quer über den Potdamer Platz, wo ebenfalls viele Menschen die Installation bestaunten und Fotos machten. Nicht überall stehen die Ballons exakt an der ehemaligen Mauergrenze, sondern passen sich dem heutigen Verkehr an.

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Die East Side Galerie, das noch existierende Mauerstück an der Oberbaumbrücke, ist ebenfalls Schauplatz des Projektes "Lichtgrenze 2014".

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Auch direkt am Spreeufer wurden die Ballons aufgestellt.

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Nicht überall entlang der Licht-Kette sind Menschenmassen anzutreffen. Mancherorts, wie hier im Mauerpark, geht es auch beschaulicher zu.

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Und so soll es von weit oben aussehen: Animation aus einem Video vor dem Start des Kunstprojekts, das die Brüder Marc und Christopher Bauder entwickelt haben.

Foto: bauderfilm.de
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