Löwen in der Regenzeit Matschkatzen

Löwen mögen kein Wasser. Von wegen! Wenn es in Kenia regnet, toben sich die Raubtiere im Schlamm aus. Die königliche Eleganz bleibt dabei etwas auf der Strecke. Aber sehen Sie selbst.
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Halt, Stehenbleiben! In Ostafrika hat der Fotograf Uwe Skrzypczak Löwen während der Regenzeit fotografiert.

Foto: Uwe Skrzypczak/ Serengeti wildlife
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Zwar gelten Katzen als wasserscheu. Auf Löwen trifft das allerdings nur begrenzt zu. Wenn während der Regenzeit die Savanne der Masai Mara in Kenia überflutet ist, kriegen sie kaum genug vom Toben in Schlamm und Wasser.

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In der Regenzeit gehen teils heftige Gewitter über dem Naturschutzgebiet nieder. Hier sammeln sich die Jungtiere vor dem nahenden Wolkenbruch um die Löwenmutter.

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Dieser heranwachsende Löwe scheint sich einen Spaß daraus zu machen, seinen kleinen Bruder in eine Pfütze zu schubsen.

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Wird das Wasser tiefer, reagieren die Löwen plötzlich nicht mehr so gelassen. Sie bewegen ihre Pranken dann extrem schnell und wirbeln dabei viel Wasser auf. Möglicherweise soll das vor Krokodilangriffen schützen, vermuten Verhaltensforscher. Denn wenn sie müssen, können die Tiere schwimmen.

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Kampfprobe: Im Spiel erproben junge Löwen ihre Jagd- und Kampftechniken. Dabei geht es mitunter rabiat zu.

Foto: Uwe Skrzypczak/ Serengeti wildlife
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Wer nicht durchs tiefe Nass will, muss weit springen. Die Löwenmutter macht es vor und gelangt relativ trocken über den Tümpel.

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Der Nachwuchs muss dagegen noch wachsen und seine Technik verbessern, um solche Wasserlöcher in der Luft zu überwinden.

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Nicht nur ihre Sprungtechnik schauen sich die Jungtiere von älteren Artgenossen ab. Hier erprobt ein kleiner Löwe die stoische Grundhaltung erwachsener Männchen. Als Vorbild dient sein älterer Bruder.

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Geduldsprobe: Junge Löwen testen, wie viel ihr Bruder mit sich machen lässt.

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Gibt's da was zu fressen? Von einem Felsen aus hält eine Löwin Ausschau nach Büffeln. Einzelne Tiere, die sich in etwas Entfernung zu ihrer Herde aufhalten, sind für das Rudel eine willkommene Beute. Dem Jungtier ist das noch egal - es will die Aufmerksamkeit der Mutter für sich.

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Löwenweibchen beim spielerischen Kräftemessen.

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Jagdübung: Mit einem Biss ins Hinterteil verringern Löwen bei der Jagd die Fluchtgeschwindigkeit ihrer Opfer.

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Wilde Schönheiten: Fotograf Skrzypczak bezeichnet diese beiden Exemplare als "die wohl schönsten schwarzmänigen Löwen der Masai Mara". Sie tragen die Namen Lipstick und Blacky und sind Brüder. Das Löwen-Duo führt eines der größten Rudel in der Masai Mara an und fällt durch sein besonderes Sozialverhalten auf. Üblicherweise führen ausgewachsene Löwenmännchen ein Rudel allein und dulden keine Konkurrenz. Rivalen werden bis aufs Blut bekämpft. Die Brüder sind dagegen so anhänglich und verschmust wie als kleine Löwenbabys.

Foto: Uwe Skrzypczak/ Serengeti wildlife