Madagaskar Forscher finden Frösche

Überraschung in den Wäldern von Madagaskar: Forscher haben bei einer biologischen Inventur mehr als 100 neue Froscharten entdeckt. Viele von ihnen sind so gefährdet, dass sie verschwinden könnten, noch bevor sie einen wissenschaftlichen Namen bekommen.
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Wachsamer Blick: Besonders viele der neuentdeckten Arten gehören zu den Baumfröschen aus der Gattung Boophis, die häufig durch sehr bunte Augenfarben gekennzeichnet sind.

Foto: Miguel Vences / Frank Glaw
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Überraschender Fund: Dieser spektakulär knallgrüne Baumfrosch aus der Gattung Boophis wurde in einem der am besten erforschten Gebiete Madagaskars, dem Ranomafana-Nationalpark entdeckt.

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Extrem gefährdet: Ein neuer Engmaulfrosch, der seine Eier in wassergefüllte Baumhöhlen ablegt. Von dieser Art wurde nur ein einziges Individuum 2008 in einem 100 mal 100 Meter großen Waldfragment entdeckt. Es ist nicht auszuschließen, dass die Art mittlerweile ausgestorben ist. Ebenso ...

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... wie dieser zweite große, grüne Frosch. Beide Arten leben hoch in den Bäumen und sind deswegen nur schwer zu finden.

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Unterwegs in der Gruppe: Eine neue Art von Baumfröschen aus dem isolierten Sahamalaza-Waldgebiet in Nordwest-Madagaskar, für dessen Schutz sich unter anderem der Kölner Zoo engagiert.

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Gut getarnt: Durch seine Färbung und die Hautstruktur ist dieser Frosch aus dem Ranomafana-Nationalpark normalerweise kaum von der Laubschicht auf dem Boden des Regenwaldes zu unterscheiden.

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Kleiner Schreihals: Die Geräuschkulisse in madagassischen Regenwälder wird von den Fröschen beherrscht. Diese neue Art wird nur zwei Zentimeter groß, aber seine lautstarken Rufe übertönen tagsüber im Regenwald selbst die meisten Vögel.

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Leben im Versteck: Die Grabfrösche aus der Gattung Rhombophryne sind nur sehr schwer zu entdecken, weil sie sich meist in selbst gegrabenen Erdlöchern verstecken. Diese neue Art ist nur aus einem einzigen Waldstück im äußersten Norden Madagaskar bekannt.

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Winziger Hüpfer: Viele der neuentdeckten Frösche sind ausgesprochen klein, so wie dieser attraktiv gefärbte Zwergfrosch der Gattung Stumpffia aus dem Ranomafana-Nationalpark oder ...

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... diese weitere Stumpffia-Art, die selbst erwachsen weniger als anderthalb Zentimeter misst.

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