Geschichte von ManCity Tore, Titel, Trautmann

Es gibt zwei Manchester Citys: das vor der Übernahme durch Investoren und das danach. Bilder einer langen und bewegten Vereinsgeschichte.
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Einer von drei Titeln, die Manchester City im Kalenderjahr 2018 feiern konnte: Neben dem Community Shield und dem Ligapokal gewannen die Citizens zum fünften Mal die englische Meisterschaft; es war die Dritte, seitdem die Abu Dhabi United Group im September 2008 die Hauptanteile am Verein übernommen hatte.

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Khaldoon Al-Mubarak (Foto) ist Vorsitzender von Man City, etliche Millionen flossen seither in den Klub. Dabei wurden systematisch die Financial-Fair-Play-Regeln der Uefa gebrochen. Ein Auschluss aus der Champions League erfolgte trotzdem nicht - dank Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino, der City praktisch unbehelligt davonkommen ließ.

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Nach dem Abschluss der Saison 2002/2003 zog der Verein in sein neues Zuhause. Das ehemalige City of Manchester Stadium (bis 2011) und jetzige Etihad Stadium fasst 55.097 Zuschauer.

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1998 noch in die dritte Liga abgestiegen, war der Meister von 1937 und 1968 Anfang der Nullerjahre wieder in der ersten Liga angekommen. Nicolas Anelka sorgte 2002 mit zwei Toren für den 3:1-Sieg im Derby gegen Manchester United - der erste Sieg seit 13 Jahren gegen den Lokalrivalen.

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Eng mit dem damaligen Aufstieg der Citizens verknüpft ist der Name Kevin Keegan. Europas Fußballer des Jahres 1978 und 1979 trainierte City zwischen 2001 und 2005.

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1970 gewann Manchester den Europapokal der Pokalsieger. Es sollte der letzte Triumph der damaligen City-Ära sein. Hier zeigt das Team den Pokal, den es durch ein 2:1 im Finale gegen Gornik Zabrze gewann.

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Vater des Erfolgs: Joe Mercer. Zwischen 1965 und 1971 trainierte der ehemalige Nationalspieler die Citizens und gewann mit ihnen 1968 die englische Meisterschaft, den FA Cup 1969 und 1970 den Europapokal.

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Der neue Hauptanteilseigner Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan wurde von den City-Fans wohlwollend empfangen. "Manchester dankt Ihnen, Scheich Mansour" steht auf diesem Banner, das Foto stammt aus dem Jahr 2009.

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Mit dem Einstieg der finanzkräftigen Investoren sollte der Traum vom erfolgreichen Traditionsverein Manchester City neu belebt werden. Der erste Sieg im FA Cup reicht schließlich bis ins Jahr 1904 zurück - damals bezwang man die Bolton Wanderers 1:0.

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In der Saison 1936/1937 dann der große Triumph: Nach 42 Spieltagen konnte man Charlton Athletic auf den zweiten Platz verweisen und erstmals die Meisterschaft gewinnen.

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Der dritte Erfolg von Manchester City im FA Cup 1956 ist aus deutscher Sicht ein besonderer.

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Beim 3:1 im Finale gegen Birmingham City stand mit Bert Trautmann ein ehemaliger deutscher Kriegsgefangener im Tor.

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Im Jahr 1949 unterschrieb er einen Vertrag bei Manchester City. Gegen die Entscheidung des Klubs, einen früheren Kriegsgegner zu verpflichten, demonstrierten circa 20.000 Menschen. Sieben Jahre später zollten ihm die Fans vornehmlich Respekt: 1956 wurde er zu Englands Fußballer des Jahres gewählt.

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Die Partie gegen Birmingham begründete einen Mythos: Während des Pokalfinals verletzte sich Trautmann, spielte aber 90 Minuten durch. Anschließend wurde bei ihm ein Genickbruch festgestellt.

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Mit ihm soll es in naher Zukunft auf Europas Thron gehen: Pep Guardiola führte City in der vergangenen Saison als Trainer in Manchester zur Meisterschaft und stellte mit 100 Punkten einen neuen Rekord in der Premier League auf. Mittlerweile gilt das Team als eines der stärksten der Welt.

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