"Mischlinge" "Triumph"

Der deutsch-jüdische Fotograf Marc Erwin Babej inszeniert für die Serie "Mischlinge" Deutsche als Vorzeige-Arier. Wir stellen seine provokante Arbeit exklusiv vor. Sie stellt eine zentrale Frage: Wer ist Deutscher? Hier Episode II: "Triumph".
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Rainer Höß auf dem Balkon des Hotel Elephant in Weimar, einer Liebligsherberge der Nazi-Elite aus dem Jahre 1937/38.

Foto: Marc E. Babej
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Hinter Stacheldraht: Rainer Höß im ehemaligen KZ Buchenwald, nun Gedenkstätte Buchenwald.

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Ehemalige Heeresversuchsanstalt Peenemünde (nun: Historisch-Technisches Museum Peenemünde). Darstellerin Laura Lindermann: 63 Prozent osteuropäisch, 30 Prozent westeuropäisch, 6 Prozent nordeuropäisch. Darstellerin Michelle Malter: 51 Prozent nordeuropäischer Herkunft, 39 Prozent osteuropäischer, acht westeuropäischer, drei Prozent irischer, ein Prozent europäisch-jüdischer.

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V-2-Rakte, ehemalige Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Darstellerinnen: Laura Lindermann, Michelle Malter

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Bild "Prüfling" aus der Serie "Mischlinge". Darstellerinnen, von links nach rechts: Julia Kunz (45 Prozent westeuropäisch, 28 Prozent nordeuropäisch, je zehn Prozent osteuropäisch und italienisch-griechischer Herkunft), je zwei Prozent irischer und iberischer), Bettina Niedermann, Penelope Heilmann

Foto: Marc E. Babej
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Einzelporträt von Julia Kunz

Foto: Marc E. Babej
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Kriegerdenkmal am Dammtordamm in Hamburg, 1936 errichtet. Darstellerinnen Aminata Belli (36 Prozent senegalesischer Herkunft, 21 Prozent osteuropäischer, zwölf Prozent nordeuropäischer, je sechs Prozent Nigeria und Westeuropa, je vier Prozent italienisch-griechisch und irisch, zwei Prozent Mittlerer Osten) und Anastasia Kholosta (71 Prozent osteuropäischer Herkunft, 17 Prozent europäisch-jüdischer Herkunft, 6 Prozent nordeuropäischer, zwei Prozent zentralasiatischer)

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"Mischlinge"-Darstellerin Laura Lindermann im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden und...

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...in der Ehrenhalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof

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In der Ehrenhalle des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof: Laura Lindermann, Zara Jones und Pina Akin

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"Mephisto" - der Schauspieler Robert Dölle (unter anderem "Tatort", "Wilsberg") als Gustaf Gründgens, gefeierter Schauspieler während des NS-Regimes. Aufgenommen am Thingplatz der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Im Hintergrund Yasmin Jamal und Rachel Theloy.

Foto: Marc E. Babej
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Gründgens-Darsteller Robert Dölle (94 Prozent europäisch-jüdisch, 2 Prozent kaukasisch, 2 Prozent Mittlerer Osten) dieses Mal im Gestapo-Look - am Feuermal Fackelträger der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

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"Mischlinge"-Darstellerinnen Janina Scheuer (83 Prozent Westeuropa, sechs Prozent Iberische Halbinsel, je zwei Prozent europäisch-jüdisch, Nordeuropa und Italien/Griechenland) und Maleen Johannsen (56 Prozent Westeuropa, 42 Prozent Nordeuropa)

Foto: Marc E. Babej
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Aminata Belli im Tansania-Park vor einem den Kolonialismus verherrlichenden Monument aus dem Jahr 1939 (bei der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Hamburg-Jenfeld, benannt nach Paul von Lettow-Vorbeck, einem Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg)

Foto: Marc E. Babej
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Darstellerin Bettina Niedermann: 57 Prozent westeuropäisch, 28 Prozent osteuropäisch, sieben Prozent italienisch-griechisch, vier Prozent iberisch, zwei Prozent europäisch-jüdisch

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Im Treppenhaus des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums: Darstellerin Wlada Schüler (89 Prozent Osteuropa, sechs Prozent Kaukasus, drei Prozent europäisch-jüdisch) und Cem Özdemir

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Wlada Schüler im Hof des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums

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Ein echtes deutsches Mädel? Nein, Darstellerin Myriem Boukadida hat tatsächlich keinen deutschen Pass. Ihre Herkunft laut Test: 40 Prozent Mittlerer Osten, 24 Prozent Nordafrika, 16 Prozent Italien/ Griechenland, zehn Prozent iberische Halbinsel, vier europäisch-jüdisch, zwei Prozent Mali, zwei Prozent Senegal.

Foto: Marc E. Babej
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Anastasia Sedlick - 59 Prozent osteuropäisch, 20 Prozent nordeuropäisch, 16 Prozent westeuropäisch, drei Prozent iberisch.
Sehen Sie auch die Episode III von Marc Erwin Babejs Fotoprojekt, "Olympia". Sie ist Leni Riefenstahls Film über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin nachempfunden.

Foto: Marc E. Babej
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