Mauretanien Riesenzüge im Wüstensand

Die Züge, die durch Mauretaniens Wüste fahren, zählen zu den längsten und schwersten der Welt. Ihre Ladung: bis zu 21.000 Tonnen Eisenerz. Reuters-Fotograf Joe Penney porträtiert die Region in eindrucksvollen Bildern.
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Passagier im mauretanischen Nouadhibou: Mauretaniens einzige Eisenbahnlinie führt von einem Bergwerk im Norden des Landes quer durch die Sahara zur Hafenstadt Nouadhibou.

Foto: JOE PENNEY/ REUTERS
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Güterzug an einer Mine in Zouérat: Die Züge, die hier verkehren, haben bis zu 200 Waggons. Damit zählen sie zu den schwersten und längsten der Welt.

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Die Ladung der Güterzüge: bis zu 21.000 Tonnen schwarzes Eisenerz.

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Abgebaut wird das Erz von der Firma Société Nationale Industrielle et Minière (SNIM) in Stadt Zouérat, einer entlegenen Wüstenstadt.

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Die Eisenerzindustrie ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor Mauretaniens. Rund 20 Prozent des Budgets, das die mauretanische Regierung zur Verfügung hat, stammt aus ihren Erlösen.

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Insgesamt 13 Millionen Tonnen Eisenerz will SNIM, deren Haupteigner die mauretanische Regierung ist, im laufenden Jahr produzieren.

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Streckenweise wird das Erz über Förderbänder transportiert.

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Zouérat liegt tief in der Sahara, zieht aber dennoch Menschen aus dem ganzen Land an, die auf der Suche nach Arbeit sind.

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Um nach Zouérat zu kommen, nehmen Arbeiter ebenfalls den Zug.

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1977 lebten in Zouérat erst knapp 18.000 Menschen. Im Jahr 2005 hatte die Minenstadt schätzungsweise 40.000 Einwohner.

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Zouérat liegt am östlichen Ende der Bahnlinie. An ihrem westlichen Endpunkt liegt ...

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... Nouadhibou, eine Stadt am Atlantik, wo dieser Mann in einer Werkstatt arbeitet.

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Im Hafen von Nouadhibou wird das Eisenerz verladen und in die ganze Welt exportiert. (Text: ssu)

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