Maya-Schau in Speyer Wie eine Ausstellung entsteht

Eine neue Ausstellung in Speyer zeigt die faszinierende Kultur der Maya in Mittelamerika. Die Schau beantwortet auch die Frage nach dem rätselhaften Verschwinden der Dschungelkönige mit den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung.
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Museumsmitarbeiter stellen eine Stele auf. Daniel Aquino Lara, der Direktor des Nationalmuseums für Archäologie und Ethnologie in Guatemala, achtet darauf, dass nichts beschädigt wird.

Foto: Historisches Museum der Pfalz/ Carolin Breckle
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Sofia Paredes Maury aus Guatemala begleitet die Exponate. Hier zeigt sie eines der beeindruckendsten Stücke - eine Jademaske. Häufig waren sie Grabbeigaben wichtiger Persönlichkeiten.

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Beeindruckende Ruinenstadt am Rande des Dschungels: Palenque im mexikanischen Bundesstaat Chiapas gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Maya.

Foto: REUTERS/ INAH
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Auch Hörstationen soll es geben - und kindgerechte Informationen für junge Museumsbesucher.

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Behutsam lassen die Museumsmitarbeiter ein Exponat an seinen Platz gleiten.

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Die Exponate werden nur mit Handschuhen angefasst.

Foto: Historisches Museum der Pfalz/ Carolin Breckle
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In der Ausstellung wird auch ein animierter Film über die Mayastadt Uxul gezeigt. Dort haben lange Archäologen der Universität Bonn gegraben. Die Rekonstruktion der Stadt im Film basiert auf ihren Daten.

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Aufbereitung von Wissen: Seit 2011 planen die Experten aus Speyer die Ausstellung.

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Jedes Exponat hat eine Nummer. Bevor die Teile in die Ausstellung getragen werden, werden sie nach der Ankunft auf ihren Zustand geprüft.

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Diese Keramik diente einst als Urne. Die Darstellung wird als alter Mann interpretiert.

Foto: Historisches Museum der Pfalz/ Carolin Breckle
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Grabfund aus Topoxté: Auch dieses Mosaik aus Muschel und Perlmutt in der Form eines Truthangeiers wird gezeigt. Diese Darstellung taucht auch im Hieroglyphenzeichen für "Herrscher" auf - deshalb wird es von den Forschern als Hinweis auf die hohe Stellung der bestatteten Person gewertet.

Foto: Historisches Museum der Pfalz/ Carolin Breckle
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Alle Teile müssen in sogenannten Klimaboxen transportiert werden. Diese doppelwandigen Kisten sollen die Temperatur zumindest über 24 Stunden halten können. Konstantes Klima ist wichtig für den Erhalt von vielen restaurierten Artefakten.

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Noch müssen etliche Keramiken an ihren Platz in der Ausstellung gebracht werden. In Speyer sind die Exponate mit insgesamt 50 Millionen Euro abgesichert. "Die höchsten Summen entstehen für zerbrechliche Objekte wie Keramiken, Skulpturen und steinerne Stelen", sagt Kurator Lars Börner.

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Das Vorderteil dieser Skulptur ist bereit für den Transport in die Ausstellung.

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Sie ist eines der ungewöhnlichsten Stücke der Ausstellung - der Stil der Ikonografie erscheint auf den ersten Blick recht untypisch für die Maya.

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