Menschenkette gegen Kernkraft "Ungeahnte Aktualität"

In Baden-Württemberg haben am Samstag mehrere Zehntausend Menschen gegen Atomkraft protestiert. Sie bildeten eine 45 Kilometer lange Menschenkette von Stuttgart bis zum AKW Neckarwestheim - und forderten den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.
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In Japan kommt es zur nuklearen Katastrophe - und in Deutschland erhält eine lange geplante Demonstration gegen Atomkraft unerwartet hohen Zulauf. Rund...

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...60.000 Menschen protestierten nach Angaben der Veranstalter am Samstag in Baden-Württemberg gegen Atomkraft und die von der Regierung beschlossene Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke.

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Die Demonstranten richten sich mit ihren Plakaten auch gegen Ministerpräsident Stefan Mappus.

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Wutbürger in Aktion: Bislang standen in der Landeshauptstadt die Themen Bildung, Länderfinanzausgleich und Stuttgart 21 ganz oben auf der Wahlkampf-Agenda. Doch jetzt könnte das Thema Atomkraft alle anderen verdrängen.

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Die Demonstranten bildeten eine 45 Kilometer lange Menschenkette von der Landeshauptstadt Stuttgart bis...

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...zum Atomkraftwerk Neckarwestheim, ein Meiler aus den siebziger Jahren, der von der EnBW betrieben wird.

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Die Aktion habe durch die tragischen Ereignisse in Japan "leider eine ungeahnte Aktualität erhalten", erklärte die baden-württembergische Vorsitzende der Umwelt-Organisation BUND, Brigitte Dahlbender.

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Zu dem Protest in Baden-Württemberg hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und mehrere Anti-Atom-Bündnisse aufgerufen.

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Versammlung in Stuttgart: Die große Betroffenheit über das Unglück in Japan macht die Menschen nicht sprachlos, sondern bringt sie auf die Straße", sagte einer der Organisatoren.

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Ungehakt gegen Atom und Regierung: Der Grünen-Spitzenkadidat Winfried Kretschmann (2.v.l.) und der SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid (3.v.l.) reihten sich in Stuttgart auf dem Schlossplatz in die Menschenkette gegen die Atompolitik der Landes- und Bundesregierung ein.

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Mit von der Partie waren auch Cem Özdemir (l.) und Claudia Roth (2.v.l) von den Grünen.

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Der Meiler im baden-württembergischen Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor und wird von EnBW betrieben.

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Bei schönsten Frühlingswetter ließ sich gut demonstrieren. "Wer Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit", sagte der Sprecher der Initiative "ausgestrahlt", Jochen Stay.

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Für Montagabend haben AKW-Gegner Mahnwachen in mehreren großen Städten in ganz Deutschland angekündigt.

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