Menschwerdung Verwirrende Funde aus Kenia

Ein hochkarätiges Forscherteam hat Knochen ausgegraben, die einfach nicht ins Bild der Menschwerdung passen: Lebten zwei Arten parallel, die man bisher in einer Linie sah? Unterschiedlich große Schädel einer Art deuten sie gar als Hinweis auf Polygamie in der Vorzeit.
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Paläontologen: Die Teilnehmer des Koobi-Fora-Forschungsprojekts fanden den kleinesten Schädel eines Homo erectus, der je ausgegraben wurde

Foto: National Geographic / Koobi Fora Research Project
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Forscher Fredrick Manthi: Der kleine Schädel wirft Fragen über die Entwicklung der Hominiden-Art auf, ...

Foto: National Geographic / Koobi Fora Research Project
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... weil die erheblichen Größenunterschiede zwischen Schädeln von Männchen und Weibchen als primitives Kennzeichen gelten. Sie werden heute etwa bei Gorillas beobachtet, die polygam leben. Wissenschaftler spekulieren nun, ob dies auch für den Homo erectus zutrifft

Foto: National Geographic / National Museum of Kenya
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Schädeldecke aus Kenia: An der Ausgrabung waren auch...

Foto: National Geographic / National Museum of Kenya
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... Louise und Meave (rechts) Leakey beteiligt. Das Mutter-Tochter-Paar ist berühmt. Die Paläontoanthropologin Meave Leakey gilt als eine der berühmtesten Frühmenschenforscherinnen. Sie fand 1999 am Turkana-See den 3,5 Millionen Jahre alten sogenannten flachgesichtigen Keniamenschen (Kenyanthropus platyops)

Foto: National Geographic
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Fundstelle: Östlich des Turkana-Sees, nahe dem Ort Ileret gruben die Forscher nun den neuen Schädel aus

Foto: Koobi Fora Research Project
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