Merkel, Tsipras, Renzi auf EU-Gipfel Die drei von der Schwankstelle

Wie jetzt? Beim Poker um Griechenland geht es doch so hart zur Sache - aber diese Bilder aus Brüssel sprechen eine andere Sprache. Was war da los zwischen Tsipras, Renzi und Merkel?
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Brüssel, Donnerstagabend, EU-Gipfel: Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel und den italienischen Regierungschef Matteo Renzi.

An diesen Bildern spiegelt nichts den Nervenkrieg der vorhergehenden Stunden und Tage wider: Die zähen Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern - und die ständigen gegenseitigen Schuldzuweisungen.

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Tsipras und Renzi verstehen sich gut, sie verbindet einiges: ihr Status als linke Hoffnungsträger, ihre Jugend - beide sind 40. Dementsprechend locker und herzlich fällt ihre Begrüßung aus, als Tsipras dazustößt.

Allerdings: Ein Grund für die geschlossene und ziemlich brüske Haltung der Europartner soll eine nachhaltige Verärgerung über den Verhandlungsstil der griechischen Regierung gewesen sein - auch von Tsipras. Renzi lässt von Verärgerung ohnehin nichts erkennen.

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Angela Merkel scheint die lockere Begrüßung durch Tsipras schlagfertig zu kontern - und die Südeuropäer scheinen einen Sinn für ihren trockenen Humor zu haben.

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Als Tsipras in diesem lustigen Trialog noch einmal zu kontern scheint, sehen die drei Regierungschef endgültig aus wie die drei von der Schwankstelle.

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Die Foto vermitteln ein Bild guter Stimmung - auch zwischen Tsipras und Merkel. Wie passt so etwas mit den Berichten über festgefahrene Verhandlungen zusammen?

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Schon Anfang der Woche hatten Bilder vom offenbar äußerst herzlichen Umgang zwischen Tsipras und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker für Verwirrung gesorgt.

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Die Sprache der Bilder kann manchmal täuschen. Wie es wirklich um Tsipras' Nerven aussieht, lässt sich wohl eher an diesem Foto vom Donnerstag ablesen.

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Auch auf diesem Foto vom Freitagmorgen sieht Tsipras eher nachdenklich als fröhlich aus. Die Geldgeber haben ihm am Tag zuvor ein letztes Angebot unterbreitet. Am Samstag sollen sich die Finanzminister der Eurostaaten treffen, um ein letztes Mal über Details zu verhandeln. Dann dürfte sich der Griechenland-Poker entscheiden.

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