Michael Martin in Sibirien Eiszauber des Baikalsees

Das Eis des Baikalsees ist so klar wie selten auf einem See. Fotograf Michael Martin klettert über aufgetürmte Eisplatten und zu meterlangen Eiszapfen - und schickt seine Drohne auf Fotojagd.
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Fotoexpedition in Sibirien: Die Insel Olchon im Baikalsee ist im Winter über eine Eisstraße mit dem Auto erreichbar. Das größte Dorf der Insel, Chuzir, ist die ideale Basis für Michael Martin und seine Frau Elly, den vereisten Baikalsee zu erkunden.

Foto: Michael Martin
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Von Chuzir sieht man auf das "Kleine Meer", einen im Sommer bei russischen Badegästen beliebten Seitenarm des Baikalsees.

Foto: Michael Martin
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Bei wolkenverhangenem Himmel fahren die Fotografen und ihr Guide mit dem Geländewagen auf das Eis, das im Uferbereich Wälle von Eisplatten bildet.

Foto: Michael Martin
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Von den Felswänden des nordwestlichen Steilufers hängen meterlange Eiszapfen, die auf Wellen und Spritzwasser kurz vor dem Zufrieren des Sees im Dezember zurückzuführen sind.

Foto: Michael Martin
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In den zahllosen Felshöhlen des Steilufers hat sich aus dem gleichen Grund ein Wunderwerk aus Eis gebildet, das erst im April wieder tauen wird.

Foto: Michael Martin
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War am Vortag der Weg an die Nordspitze der Olchon-Halbinsel durch unpassierbares Eis noch blockiert, finden Michael und Elly Martin am nächsten Tag mit ihrem Guide einen Weg durch das Eislabyrinth.

Foto: Michael Martin
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Für den Fotografen Michael Martin tut sich im Eis ein ganz neuer Kosmos von Motiven auf. Voraussetzung sind starke Kameraakkus und polartaugliche Winterkleidung.

Foto: Elfriede Martin
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Der Wind hatte zu Winterbeginn das noch dünne Eis bewegt, sodass es sich in Ufernähe staute, in Platten zerbrach und manchmal senkrecht aufstellte.

Foto: Michael Martin
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Die außergewöhnliche Transparenz des Eises ist auf den geringen Schwebstoffgehalt des Wassers im Baikalsee zurückzuführen. Im Sommer beträgt die Sichttiefe bis zu 43 Meter.

Foto: Michael Martin
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Das Fortbewegen zwischen den Eisplatten ist riskant, denn diese sind nicht nur spiegelglatt, sondern lagern auch nicht immer stabil aufeinander. Plötzliche Knackgeräusche verunsichern zusätzlich.

Foto: Michael Martin
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Am nächsten Tag folgen die Fotografen mit dem Geländewagen der Südostseite der Insel. Das knapp einen Meter dicke Eis ist dort spiegelglatt und schneefrei.

Foto: Michael Martin
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Die durch Temperaturschwankungen entstandenen Risse im Eis zeichnen sich kontrastreich vor den dunklen Tiefen des Baikalsees ab.

Foto: Michael Martin
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Trotz der extremen Kälte lässt Michael Martin seine Fotodrohne aufsteigen. Aus 300 Meter Flughöhe fotografiert er die Nordspitze der Olchon-Insel.

Foto: Michael Martin
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Dann lässt er die Drohne auf 100 Meter Flughöhe sinken und fotografiert über die Eisfläche des Baikalsees. Es sind nicht nur beide gegenüberliegende Ufer zu erkennen, sondern als winziger roter Punkt auch seine Frau Elly.

Foto: Michael Martin
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Mit einem frischen Akku wagt Michael Martin trotz der eisigen Temperaturen einen zweiten Flug. Das Bild zeigt deutlich die Eiswälle aus zerbrochenen Eisplatten, welche die Insel umgeben. Auch auf diesem Bild ist Elly Martin als winziger roter Punkt auszumachen.

Foto: Michael Martin
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Als auch der dritte Akku fast leer geflogen ist, macht Michael Martin ein letztes Luftbild aus geringer Flughöhe.

Foto: Michael Martin
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