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Surface Microsofts Flunder gegen das iPad

Als Hardware-Hersteller tritt Microsoft nur selten auf. Mit dem Surface will der einst einflussreichste IT-Konzern endlich eine eigene Antwort auf die von Apples iPad gesetzten Trends geben - und selbst einen setzen. Kann das gelingen?
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Schön: Der erste Blick auf Microsofts Surface Tablet beeindruckt durchaus. Früher standen nur Apple-Produkte für Design, während Microsoft vor allem für Arbeitsmaschinen stand. Hier zeigt Microsoft, dass es auch anders kann.

Foto: Philip Bethge
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Design beschränkt sich aber nicht nur auf die Form, sondern muss auch Funktion bieten. Zumal Microsoft ziemlich vollmundig verspricht, mit der Flunder eine ganz eigene, neue Geräteklasse etablieren zu wollen. Ist das Surface mehr als Oberfläche?

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Immerhin kann man schon einmal einen USB-Stick andocken - profan, aber bei Tablets absolut nicht selbstverständlich. Schnittstellen sind rar bei den Flachmännern von Apple und anderen. Und sonst?

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...setzt Microsoft auf einen Mix von chic und pragmatisch. Der eingebaute Ständer ist nicht nur praktisch, wenn man das Ding als Mini-Videoscreen nutzen will, sondern...

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...ist vor allem dann sinnvoll, wenn man durch Andocken der ultradünnen Tastatur (per Magnet-Klick) das Tablet zum Notebook hochjazzt. Genau das ist Kern des Konzeptes: Das Surface will eine Art Hybrid sein.

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Nicht im Gebrauch wird die Tastatur zum Deckel, zum Bildschirmschoner - das ist durchaus pfiffig und gut gelöst. Das Tippen ist tatsächlich leichter als auf den üblichen virtuellen Tastaturen von Touchscreens.

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Nicht optimal: Spiegelnde Displays sind chic und wirken in Präsentationen immer gut. Je nach den Lichtverhältnissen im Raum werden sie aber auch schnell zur Qual.

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Das Betriebssystem ist Teil des Konzeptes: Windows 8 (respektive hier das abgespeckte RT) definiert mit seinen Kacheln den Windows-Bildschirm neu und ist auf Touchscreens abgestimmt. Navigiert wird mit den seit Apples iPhone überall üblichen Wischbewegungen.

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Nach Programmaufruf ist man dann wieder in konventionelleren Welten. Was dann allerdings auffällt, ist das ungewöhnliche 16:9-Bildschirmformat - für Entertainment-Inhalte ist das ideal. Reicht es aber, um Microsoft den Erfolg zu bringen, den es so dringend braucht?

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Der entscheidet sich heute nicht zuletzt daran, ob es gelingt, ein Produkt anzubieten, das es schafft, zum Objekt der Begierde zu werden. Das Surface bringt dafür einige Eigenschaften mit, unterbietet Apples direkte Konkurrenzprodukte preislich aber nicht. Im Grunde kann es einige Dinge, die das iPad nicht kann. Die Frage ist nur, ob das noch ein entscheidender Faktor ist.

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