Mieten und Kaufen Die teuersten und billigsten deutschen Städte

Die Mieten und Kaufpreise steigen fast überall in Deutschland schneller als die Einkommen. Neben den Metropolen wird das Wohnen auch in kleineren Städten teurer - mit wenigen Ausnahmen. Ein Überblick über die teuersten und billigsten deutschen Wohnorte.
1 / 9

Platz eins der teuersten Städte: Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg). Die Stadt am Fuß des Schwarzwalds ist mit einem Wohnkostenanteil von 30 Prozent im Jahr 2015 die teuerste. Zwar liegen die Mieten mit 10,26 Euro (netto kalt pro Quadratmeter) nur auf Platz sechs - die vielen Studenten in der Stadt senken aber die Kaufkraft.

Foto: imago
2 / 9

Platz zwei: München (Bayern). Die Einwohner der Landeshauptstadt gehören zwar mit einem Haushaltsnettoeinkommen von fast 51.000 Euro im Jahr zu den Bestverdienern - aber auch die Mieten sind mit im Schnitt mit 13,57 Euro (netto kalt pro Quadratmeter) die höchsten in Deutschland.

Foto: Frank Leonhardt/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
3 / 9

Platz drei: Regensburg (Bayern). Auch die Drei-Flüsse-Stadt ist im untersuchten Zeitraum deutlich teurer geworden. Die Regensburger müssen im Schnitt 24,3 Prozent ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben.

Foto: Armin Weigel/ picture alliance / dpa
4 / 9

Platz vier: Würzburg (Bayern). Bayern hat gleich vier Städte unter den Top-Ten, unter anderem Würzburg. Die Wohnkosten in der Stadt am Main haben sich zudem zwischen 2012 und 2015 um 4,1 Prozentpunkte erhöht - so viel wie in keiner anderen Stadt. Der Anteil am Nettoeinkommen ist auf 23,8 Prozent gestiegen.

Foto: imago
5 / 9

Platz fünf: Frankfurt am Main (Hessen). Die Bankenstadt ist mit einem Wohnkostenanteil von 23 Prozent am durchschnittlichen Nettoeinkommen eine der teuersten Städte Deutschlands - vor Heidelberg, Hamburg, Stuttgart. Zwar liegt das Netto-Haushaltseinkommen bei jährlich rund 47.000 Euro, aber Mieten und Kaufpreise sind auch entsprechend hoch. Hinter Frankfurt folgen Heidelberg (Baden-Württemberg), Hamburg, Stuttgart (Baden-Württemberg), Trier (Rheinland-Pfalz), Berlin, Rosenheim (Bayern) und Karlsruhe (Baden-Württemberg) auf der Top-Ten-Liste der teuersten Städte.

Foto: Roland Holschneider/ picture alliance / dpa
6 / 9

Platz eins der billigsten Städte: Salzgitter (Niedersachsen). Salzgitter ist die Stadt mit den niedrigsten Wohnkosten in Deutschland. Durchschnittlich 10,5 Prozent ihres Nettoeinkommens mussten die Haushalte 2015 in der niedersächsischen Stadt für Miete oder Kreditkosten aufbringen - 0,3 Prozentpunkte weniger als drei Jahre zuvor. Vor allem Käufer kommen günstig weg: Der Quadratmeterpreis liegt bei 858 Euro.

Foto: imago
7 / 9

Platz zwei: Pirmasens (Rheinland-Pfalz). Die Stadt in der Südwestpfalz steckt mitten im Strukturwandel: Die Arbeitslosenquote ist hoch, die Menschen ziehen weg. Mit einem Wohnkostenanteil von 10,8 Prozent ist Pirmasens die zweitgünstigste deutsche Stadt - die Kaltmiete liegt bei 5 Euro pro Quadratmeter.

Foto: Isabell Scheuplein/ picture alliance / dpa
8 / 9

Platz vier: Plauen (Sachsen). Wohnen in der größten Stadt des Vogtlands ist zwischen 2012 und 2015 um einen ganzen Prozentpunkt günstiger geworden - so viel wie in keiner anderen Stadt. Auch die Mieten sind mit 4,72 Euro pro Quadratmeter so günstig wie in keiner anderen deutschen Stadt.

Foto: Hendrik Schmidt / picture alliance / DPA
9 / 9

Platz fünf: Remscheid (Nordrhein-Westfalen). Mit knapp 110.000 Einwohnern ist Remscheid gerade so noch eine Großstadt - und sehr günstig. Der Wohnkostenanteil liegt bei 11,9 Prozent, so niedrig wie bei der in der Rangliste folgenden Stadt Delmenhorst in Niedersachsen. Dicht hinter Remscheid und Delmenhorst folgen Hamm (NRW), Hof (Bayern), Zwickau (Sachsen) und Wilhelmshaven (Niedersachsen) auf der Top-Ten-Liste der günstigsten Städte.

Foto: imago
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.