Projekt in Kalifornien Leben im Mosaik-Haus

Cheri Pann und Gonzalo Duran dekorieren ihr Haus in Kalifornien mit allem, was sie in die Finger kriegen: Plastikflaschen, Scherben, Baseballschläger. Ein Fotograf hat das bunte Kunstwerk dokumentiert.
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Die Künstler Cheri Pann und Gonzalo Duran arbeiten seit mehr als 20 Jahren an ihrem Mosaik-Haus. Sogar Touristen kommen vorbei, um das Gebäude in Venice, Kalifornien, zu besichtigen. Eintritt: zwölf Dollar. Ein Fotograf der Agentur Reuters hat das ungewöhnliche Projekt dokumentiert.

Foto: © Mario Anzuoni / Reuters/ REUTERS
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Als das Pärchen die Immobilie 1994 kaufte, sah das Haus noch so aus: grau und unscheinbar. Dann begannen Cheri Pann und Gonzalo Duran, es mit allen möglichen Gegenständen zu verzieren.

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Und heute? Der Bau ist nicht wiederzuerkennen. Jeden Zentimeter zieren Fliesen. "Es ist der Schnickschnack-Himmel", sagt Gonzalo Duran.

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Das Haus liegt in einer kleinen Straße in Venice, 20 Minuten vom Strand entfernt. "Die Geschichte hinter dem Haus ist die Liebesgeschichte zwischen Gonzalo und mir", sagt Cheri Pann.

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In der Küche hängen Kuscheltiere an der Wand. Rechts ein Bild der Eheleute, die sich 1992 kennenlernten. Sie trafen sich in einem Geschäft für Kunstbedarf, in dem Gonzalo Duran arbeitete. Die zwei gehen noch immer in das gleiche Geschäft, wenn sie Nachschub für ihr Hausprojekt brauchen.

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Jede Fliese ist selbstgemacht. Die 76-jährige Cheri Pann bemalt schon die nächsten Stücke in ihrem Atelier.

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Das Paar befestigt alles an der Wand, sogar Glasflaschen, die an der Decke des Badezimmers hängen.

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Die Arbeitsteilung ist klar: Cheri Pann stellt die Fliesen her und Gonzalo Duran verlegt sie. "Er arbeitet, arbeitet, arbeitet, dann komme ich vorbei und sage: 'Schatz, irgendetwas ist falsch, aber ich komme nicht drauf'", sagt Pann. Ihr Ehemann drehe sich dann um - gucke kurz und finde den Fehler.

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Bunter geht nicht: Sogar Küchengeräte bemalt Duran - man beachte den Mixer links im Bild.

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Duran hat sich vor rund 20 Jahren zuerst ein Atelier in dem Haus eingerichtet und dann das Bad gefliest. "Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir einfach weitergemacht haben", sagt er.

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Cheri Pann hofft, dass ihr Haus in die nationale Liste historischer Stätten aufgenommen wird, damit es unter Denkmalschutz steht.

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Ob das gelingt oder nicht - Gonzalo ist überzeugt, dass sein Haus stehen bleibt. "Es abzureißen ist schwer. Ich glaube, es bleibt für immer."

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