Zum Tod von Semyon Rozenfeld: Der Mordfabrik Sobibor entkommen 14.06.2019
 Endstation Sobibor: An diesem Bahnhof machten die Häftlingstransporte in das...
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Endstation Sobibor: An diesem Bahnhof machten die Häftlingstransporte in das Vernichtungslager Halt. Tief im Wald an der Ostgrenze des heutigen Polens lag das KZ Sobibor, wo die Nationalsozialisten ab 1942 etwa 185.000 Menschen ermordeten, oft direkt nach der Ankunft. Sobibor war auch Ort eines beispiellosen Aufstandes. Im Oktober 1943 entkamen etwa 300 Zwangsarbeiter, unter ihnen Semyon Rozenfeld, der nun als wahrscheinlich Letzter von nur 47 Überlebenden gestorben ist.