Naturfotografie-Wettbewerb Alles im Blick

Eine Gorillamutter mit Zwillingen, ein jagendes Krokodil und eine Perlenschnur im Krötenteich: Beim "Wildlife Photographer of the Year"-Wettbewerb werden im Oktober herausragende Naturfotos ausgezeichnet. Nun zeigt die Jury eine Vorauswahl der besten Bilder.
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Faszinierende Natur: Ab dem 18. Oktober zeigt das Natural History Museum in London in einer Ausstellung die 100 besten Bilder, die für den "Wildlife Photographer of the Year"-Wettbewerb eingereicht wurden. Welche Fotos ausgezeichnet werden, ist noch nicht bekannt - aber alle folgenden Bilder sind Teil der Ausstellung. Dieses Foto hat Etienne Francey eingereicht - in der Kategorie der 15- bis 17-jährigen Fotografen. Zu sehen ist eine Haselmaus.

Foto: Etienne Francey/ 2013 WPY
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Mutterinstinkt: Mit einem Zwillingspaar in den Armen schaut sich die Gorilla-Dame aufmerksam um. Fotografin Diana Rebman erklärt, warum die Affenmutter so angespannt wirkt. Sie habe gleichzeitig ihre Jungen gesäugt und gefressen, als das dominante Männchen der Gruppe, ein Silberrücken, sie von ihrem Platz verjagte. Als das Foto entstand, habe das Gorillaweibchen noch in Richtung des Männchens gestarrt. Das Zwillingspaar ist erst das fünfte, das im Volcanoes National Park in Ruanda geboren wurde. Mit dem Foto könnte Rebman den Gerald Durrell Award for Endangered Species gewinnen.

Foto: Diana Rebman/ 2013 WPY
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Kostbare Kügelchen: Die Erdkröten scheinen bei ihrer Paarung das Wasser mit Ketten schwarzer Perlen zu füllen. Die faszinierende Aufnahme der Amphibien und ihrer Laichschnüre entstand in Solling in Deutschland. Fotograf Solvin Zankl kann auf eine Auszeichnung in der Kategorie "Underwater Worlds" hoffen.

Foto: Solvin Zankl/ 2013 WPY
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Zugeschnappt I: Im Corcovado-Nationalpark an der Pazifikküste Costa Ricas gelang Alejandro Prieto diese Aufnahme. Das Krokodil, so schildert er, habe die Schildkröte erst mit einer schnellen Bewegung an der Flosse gepackt. Dann habe es mit einer Kieferbewegung den Kopf seiner Beute zwischen die Zähne befördert.

Foto: Alejandro Prieto/ 2013 WPY
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Zugeschnappt II: Auch wenn dieses Motiv deutlich bekannter ist als das des Schildkröten schnappenden Krokodils, ist es nicht weniger faszinierend. Fotograf Valter Bernardeschi schildert, er habe wie der Bär im kalten Wasser des Kurilensees auf der Kamtschatka-Halbinsel gestanden, als das Bild entstand. Zwischen Juli und September ziehen Millionen von Lachsen vom Pazifik in den Kurilensee, wo die Braunbären schon auf die fette Beute warten.

Foto: Valter Bernardeschi/ 2013 WPY
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Auf Augenhöhe: Auch Lukasz Bozycki stieg zum Fotografieren ins Wasser. In einem Teich in der Nähe seiner Heimatstadt Warschau, Polen, habe er lange möglichst ruhig gewartet, damit die Frösche sich an seine Gegenwart gewöhnen. Als der Sonnenuntergang das Wasser orangerot färbte, glückte ihm diese Aufnahme.

Foto: Lukasz Bozycki/ 2013 WPY
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Trübe Tage: Zwei Löwenmännchen kauern während eines Regengusses in der Serengeti in Tansania. Wie der Fotograf Michael Nichols schildert, hatten die beiden ein besseres Jagdrevier - doch aus dem wurden sie von einer Gruppe von vier Löwenmännchen vertrieben.

Foto: Michael Nichols/ National Geographic/ 2013 WPY
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Prachtvolle Pilze: Empfohlen in der Kategorie "Creative Visions" wird die Aufnahme von Agorastos Papatsanis. Sie bringt die eigentlich kleinen Pilze ganz groß raus.

Foto: Agorastos Papatsanis/ 2013 WPY
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Schaulustige Schnorchler: Eigentlich ist dieses Fleckchen Meer das Zuhause dieses Dugongs. Doch er muss sich das Gebiet mit zahlreichen Touristen teilen, die das Tier bestaunen. Douglas Seifert schoss das Foto in Marsa Alam, Ägypten.

Foto: Douglas Seifert/ 2013 WPY
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Großstadtwildnis: Im indischen Varanasi leben Rhesusaffen Seite an Seite mit den Menschen. Die hier festgehaltene Szene mag zwar wie ein Schnappschuss wirken, doch der Fotograf schildert es anders: Er habe mehr als eine Stunde an der Stelle gewartet und sei von unzähligen Moskitos gestochen worden, verrät Marcos Sobral. Der Lohn der Mühen: Ein Platz in der Ausstellung im Natural History Museum von London und die Chance auf eine Auszeichnung in der Kategorie "Urban Wildlife".

Foto: Marcos Sobral/ 2013 WPY
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