Internationale NBA-Spieler Die Nachfahren Nowitzkis

Lange gab es nur wenige ausländische Basketballer in der US-Profiliga NBA. In den vergangenen Jahren hat sich das geändert: Die Liga ist voll mit internationalen Topspielern. Eine Auswahl der besten Spieler.
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Giannis Antetokounmpo (Forward, Milwaukee Bucks): Der "Greek Freak" hat sich endgültig in der NBA-Elite etabliert. In Korbnähe ist er der dominanteste Spieler seit Shaquille O’Neal, auch defensiv gehört der 24-Jährige zu den Besten. Das Besondere an Antetokounmpo ist aber, dass er mit 2,11 Metern sogar als Point Guard fungieren kann. In der NBA-Historie ist er ein einzigartiges Talent, das die Liga über Jahre prägen wird.

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Luka Doncic (Guard/Forward, Dallas Mavericks): Nach 21 Jahren hat Dirk Nowitzki seine Karriere beendet – in seiner letzten Saison lernte er noch seinen Nachfolger als neues Gesicht der Mavs kennen. Der 20-Jährige Slowene überzeugte in seiner ersten Saison mit seiner ausgereiften Spielweise und wurde als bester Rookie ausgezeichnet. Aus der Distanz, als Spielmacher oder im Eins-gegen-Eins – Doncic ist das komplette Paket.

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Pascal Siakam (Forward, Toronto Raptors): Trotz seines wackligen Distanzwurfs hat der schlaksige Kameruner einen großen Schritt gemacht, wofür er als "Most Improved Player" ausgezeichnet wurde. Siakam ist groß, athletisch und kann gut am Korb abschließen. Dass er verteidigen kann, hat er bei den Toronto Raptors ebenfalls bewiesen. Auch dank Siakam wurden die Raptors Meister.

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Domantas Sabonis (Forward/Center, Indiana Pacers): Sein Vater, Arvydas Sabonis, ist bereits Mitglied in der Hall of Fame des Basketballs. Von 1995 bis 2003 spielte er in Portland, wo Domantas zur Welt kam. Vergangene Saison kam er für die Pacers von der Bank und machte mit soliden Statistiken auf sich aufmerksam. Der 23-Jährige hat großes Potenzial.

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Joel Embiid (Center, Philadelphia 76ers): Nach drei Jahren in der NBA hatte der Center aus Kamerun wegen anhaltender Knieprobleme nur 31 Einsätze auf dem Konto. Sobald Embiid aber fit war, zeigte er sofort seine Klasse. Am Korb hat der 25-Jährige eine überragende Fußarbeit, die an Hakeem Olajuwons "Dream Shake" erinnert. Solange Embiid gesund bleibt, gehört er zu den besten Spielern der Welt. Abseits des Platzes macht er mit Twitter-Posts auf sich aufmerksam.

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Nikola Jokic (Center, Denver Nuggets): Wer Jokic auf der Straße sieht, rechnet mit einer anderen Profession. Wie ein Spitzenathlet sieht der 24-Jährige jedenfalls nicht aus. Nach eigenen Angaben trank er früher drei Liter Cola am Tag. Heute bricht er Assist-Rekorde für Center und zeigt der Welt eine völlig neue Spielweise. Er ist einer der interessantesten Spieler der Liga.

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Ben Simmons (Guard/Forward, Philadelphia 76ers) Als Rookie kam Simmons im Schnitt fast auf ein Triple-Double. Trotz seiner Größe von 2,08 Metern spielt der Australier als Point Guard. All-Star ist er bereits, sein Spiel hat nur eine Schwäche, die gegnerische Teams in den Playoffs bislang gnadenlos ausnutzten: der Distanzwurf. Mit 22 Jahren hat Simmons aber noch viel Luft nach oben.

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Kristaps Porzingis (Forward, Dallas Mavericks): Als Porzingis 2015 von den New York Knicks verpflichtet wurde, empfingen ihn die Knicks-Fans mit Buhrufen. Schnell wurden sie eines Besseren belehrt und lernten den 2,21 Meter großen Letten lieben. Weil der Erfolg ausblieb, regte Porzingis einen Wechsel an und landete in Dallas, wo er gemeinsam mit Doncic ein aufregendes Duo bilden wird.

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Clint Capela (Center, Houston Rockets): Die klangvollen Namen der Rockets sind andere: James Harden und Chris Paul. So gut sie aber sein mögen – für die Balance in Houstons Spiel ist Capela unverzichtbar. Der in Genf geborene Center ist die wichtigste Säule in der Defensive und bindet Spieler im Angriff. In der Saison 2017/2018 war seine Wurfquote von 65 Prozent die beste der Liga.

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Al Horford (Center, Boston Celtics): "Big Al" gilt als einer dieser Spieler, dessen Stärken sich nicht in Statistiken bemerkbar machen. Einer dieser Spieler, die mit klugen Pässen, Führungsqualitäten und disziplinierter Defense zum Erfolg ihres Teams beitragen. Der 33 Jahre alte Dominikaner hat seit Jahren den Ruf eines selbstlosen Vorzeigeprofis.

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Marc Gasol (Center, Toronto Raptors): Kurz nach seiner Ankunft in der Liga wurde Marc Gasol für seinen Bruder Pau von den L.A. Lakers zu den Memphis Grizzlies geschickt. In neun Jahren wurde der Spanier zum Rekordscorer der Grizzlies und 2013 zum Verteidiger des Jahres gewählt. Vergangene Saison erfolgte der Trade zu Toronto, wo er auf Anhieb die Meisterschaft gewann.

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Danilo Gallinari (Forward, Los Angeles Clippers): Nach neun Saisons für die New York Knicks und die Denver Nuggets kam "Gallo" 2017 nach Los Angeles. Die Clippers führte der vielseitige Italiener vergangene Saison als Topscorer in die Playoffs, womit anhand der Abgänge, die der Kader hinnehmen musste, wohl niemand gerechnet hätte.

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Nikola Vucevic (Center, Orlando Magic): Im Grunde hat Vucevics Skillset keine großen Lücken. Der Montenegriner kann am Korb punkten, ist aber auch an der Dreipunktelinie ein verlässlicher Schütze. Darüber hinaus gehört er mit zwölf Rebounds pro Partie zu den Besten der Liga.

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Goran Dragic (Guard, Miami Heat): In Phoenix sah man in Dragic aufgrund seiner Spielweise den Erben von Steve Nash. Das Niveau erreichte der Slowene zwar nie, zu einer beachtlichen NBA-Karriere reichte es trotzdem: 2014 wurde er zum Most Improved Player gewählt und 2018 bei Miami Heat erstmals zum All-Star.

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Rudy Gobert (Center, Utah Jazz): Offensiv ist der Franzose sehr limitiert, doch seine 2,36 Meter Spannweite und sein gutes Positionsspiel machen Gobert zu einem Ausnahmeverteidiger, der zweimal in Folge zum Defensivspieler des Jahres gewählt wurde. Die Abwehr ist die Stärke von Utah Jazz und das wichtigste Puzzlestück der Center.

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