Neapel Eine Stadt versinkt im Müll

Brennende Müllberge, übelster Gestank - seit Wochen türmt sich der Müll in Neapel und Umgebung. Kein neuer Zustand: Bereits seit 14 Jahren schon leidet die Stadt an einem Müllentsorgungsproblem. Eine Besserung ist noch nicht in Sicht.
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Brennende Müllberge: Neapels Bewohner sind wütend und zünden aus Protest die seit Wochen herumliegenden Müllberge an. Seit 14 Jahren gibt es in Neapel und der Region Kampanien Probleme mit der Müllentsorgung - es fehlt vor allem an neuen Deponien.

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Die Feuerwehr bei Löschversuchen in einem Vorort Neapels - Tausende Tonnen von übelriechendem Müll haben sich in Neapel angesammelt.

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Aufgebrachte Anwohner haben aus Angst vor Gestank und giftigen, dioxinhaltigen Gasen gegen die Wiedereröffnung einer Müllhalde in Neapel protestiert. Die Deponie soll bis zum kommenden Jahr Abhilfe gegen das Müllproblem schaffen. Geplant ist zudem, bis 2009 eine Müllverbrennungsanlage in Betrieb zu nehmen.

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In der Region fehlt es schon seit Jahren an Deponien, sodass Kampanien seinen Abfall teilweise für teures Geld zur Verarbeitung nach Deutschland transportiert.

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Gleichzeitig wehren sich aber die Bürger gegen jeden Versuch von Lokalpolitikern, in der Umgebung neue Anlagen zu bauen, weil sie um ihre Gesundheit fürchten. Mehrere Schulen in der Umgebung wurden bereits auf unbestimmte Zeit geschlossen.

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Auch in Giorgio a Cremano, einem Ort in der Nähe von Neapel, türmt sich der Müll.

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