Neue Spuren Döner-Morde - Spur im rechtsextremen Milieu

Erst schien es sich um die wirren Taten dreier Berufskrimineller zu handeln, doch offenbar steckt mehr hinter dem Polizistenmord von Heilbronn, dem Banküberfall von Eisenach und den Döner-Morden: Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe Mitglieder einer rechtsextremen Terrorzelle sind.
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Spurensuche in Zwickau: Die Polizei hat in den Trümmern des explodierten Hauses in der Frühlingsstraße Hinweise auf eine rechte Terrorzelle entdeckt.

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Beschädigtes Haus in Zwickau: Haben die Ermittler die Gefahr, die von der rechten Terrorzelle ausging, unterschätzt?

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Die Ermittler fanden unter anderem eine Pistole aus tschechischer Produktion, Ceska Typ 83, Kaliber 7,65 Millimeter. Sie wurde bei den sogenannten Döner-Morden verwendet.

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Die Waffe ist die einzige erkennbare Verbindung zwischen den Opfern der sogenannten Döner-Morde. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt die Mordserie die Polizei. In dem Haus wohnten Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Die beiden Männer wurden in der vergangenen Woche tot in einem Wohnmobil gefunden. Bei den Leichen wurden die Dienstpistolen der 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter und ihres schwerverletzten Kollegen gefunden. Die Bundesanwaltschaft übernahm am Freitag die Ermittlungen zu den neun Döner-Morden sowie zur Ermordung der Polizistin. Laut Bundesanwaltschaft wurde bei der Durchsuchung der Zwickauer Wohnung Beweismaterial sichergestellt, das auf eine rechtsextremistische Motivation für die Mordtaten hindeutet.

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Phantombild für einen Döner-Mord: Im Zusammenhang mit dem Mord an Theodorous B. am 15. Juni 2005 in München suchte die Polizei nach einem Zeugen. Der Mann (Mitte 30, 1,75 Meter groß) soll zuletzt Kontakt mit dem griechischen Ladenbesitzer gehabt haben, der das siebte Opfer der Mordserie war.

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Kiosk in Dortmund: Am 7. April 2006 wurde Mehmet K., der 39 Jahre alte Besitzer des Geschäfts in der Mallinckrodtstraße 189, erschossen.

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Mit diesem Phantombild hoffte die Polizei, einen Zeugen des Mordes an Süleyman T. zu finden, der am 27. Juni 2001 in Hamburg erschossen wurde. Der Gemüsehändler war das dritte Opfer der Mordserie.

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Spurensicherung: Polizisten an einem Tatort in Nürnberg. Kurz vor dem Mord an Ismail Y., dem Inhaber des Dönerstandes, am 9. Juni 2005,...

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...wurden am Tatort zwei Radfahrer beobachtet. Beide trugen schwarze Rucksäcke bei sich und waren mit schwarzen bzw. grauen Trekkingrädern unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

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Trauerbotschaften und Blumen für Ismail Y.: Der 50-Jährige wurde von fünf Schüssen getroffen.

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Der Leitende Kriminaldirektor der Polizei Nürnberg, Wolfgang Geier, präsentierte im November 2006 ein Fahndungsplakat zur Mordserie.

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