Chachani in Peru Der angeblich leichteste Sechstausender der Welt

Der Chachani in Peru gilt als einer der einfachsten Sechstausender der Welt. Tourenanbieter führen Wanderer ohne große bergsteigerische Kenntnisse in einer Nacht hinauf. Claus Hecking hat es probiert.
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Auf über 5000 Metern bietet der Nevado Chachani in Peru einen tristen Ausblick: Nichts als Geröll, Schutt und Asche.

Foto: Claus Hecking
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Der Chachani gilt als einer der leichtesten Sechstausender der Welt. Es sind weder Gletscherausrüstung noch Klettererfahrung notwendig - man kann einfach hinaufwandern.

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2008 ist aufgrund des Klimawandels der letzte Überrest seines Eispanzers abgeschmolzen. Dieses undatierte Foto zeigt den Gipfel schneebedeckt.

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Die Reise zum Chachani startet in der peruanischen Stadt Arequipa. Viele Tourenveranstalter bieten die Chachani-Tour zu günstigen Preisen an.

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Sie werben mit der Besteigung des Sechstausenders in einer Nacht.

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Mit dem Auto wird man dann zunächst ins Camp gefahren, auf über 5000 Meter. Richtige Akklimatisierung sieht anders aus: Normalerweise steigt man stückchenweise auf und wieder ab, schläft einige Nächte in der Höhe.

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Wer vorher schon einige Besteigungen gemacht hat, dürfte nicht so große Probleme mit der Höhe haben - die Nacht auf über 5000 Metern ist meist trotzdem schlaflos.

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Um halb 2 Uhr nachts geht es los: Auf dem Chachani kann es bis zu minus 10 Grad werden - oder noch kälter.

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Nicht alle kommen mit der Höhe und den Temperaturen zurecht.

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Vor allem ab 5500 Metern wird es kritisch: Denn dann kann sich der Körper nicht mehr vollständig an die Höhe anpassen.

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Doch die ganze Plackerei wird immerhin mit phänomenalen Ausblicken auf die umliegenden Vulkankegel belohnt.

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Und das Gefühl, am Gipfelkreuz auf über 6000 Metern anzukommen, vergisst man wahrscheinlich sein Leben lang nicht mehr.

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Wer langsam aufsteigt, sollte eigentlich auch relativ langsam wieder runter, damit der Körper Zeit hat, sich an den Höhenunterschied anzupassen. Doch viele Tourenveranstalter halten sich auch daran nicht so genau.

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Daher sollte - auch wenn der Chachani als leichter Sechstausender gilt - nur hoch, wer über bergsteigerische Erfahrung verfügt und Risikosituation richtig einschätzen kann.

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