Auslandsstudium im Niger Hausa-Lernen bei über 40 Grad

Für ihren Plan, im staubtrockenen Niger zu studieren, erntete Charlotte Meyn viel Unverständnis. In Westafrika erlebte sie ihre Uni als Oase, Vorlesungen mit Gebetspausen, jede Menge Freundlichkeit und viel Familie - manchmal zu viel.
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Charlotte Meyn, 26, studiert den Master-Studiengang Afrikawissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zwei Monate verbrachte sie an der Abdou-Moumouni-Universität Niamey, um dort die Sprache Hausa zu lernen. Als sie von diesem Plan erzählt, erntete sie vor allem Unverständnis. mehr... 

Foto: Charlotte Sophie Meyn
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Den Campus erlebte Charlotte Meyn wie eine grüne Oase. Allerdings machte es ihr gegen Ende immer mehr zu schaffen, dass sie sich im Land nicht frei bewegen konnte. Der Botschafter hatte dringend davor gewarnt, die Hauptstadt zu verlassen, Entführungen kommen immer wieder vor.

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Sogar Ziegen gefällt es auf dem Campus - kein ungewöhnliches Bild.

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Vorlesungsgebäude: Mehr als 10.000 Studenten sind an der Universität im westafrikanischen Niger eingeschrieben.

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Viele von ihnen sind Muslime. Während der Gebetszeiten werden die Vorlesungen unterbrochen, und Studenten sowie Dozenten pilgern zu einer der zahlreichen Moscheen auf dem Campus.

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Die Anglistikstudentinnen Favour Oluwatoyin, 24, aus Nigeria und Tatiana Kawa Adamu, 25, aus Kamerun gehören als Christinnen zu einer Minderheit auf dem Campus. Wohl fühlen sie sich trotzdem: "In Niger sind die Leute tolerant. Jeder kann glauben, was er will", sagt Tatiana.

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Auch Haruna Laouali Daba, 26, Fatima Alher, 24, und Tanimunne Gorba, 27, studieren an der Uni. Hurana sagt: "Wenn wir Studenten in unser Dorf zurückkommen, respektieren uns alle, sogar der Dorfchef."

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Geschichtsvorlesung an der Abdou-Moumouni-Universität: Immer noch sind die meisten Studenten in Niger Männer, Frauen haben oft schlechtere Bildungschancen.

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Die Plätze in den Wohnheimen sind knapp. Oft drängen sich acht oder zehn Studenten in ein Zimmer - das eigentlich für zwei Personen gedacht ist.

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Viele Studenten wohnen bei ihren Eltern, bei Verwandten oder Freunden in der Stadt und kommen morgens mit dem Bus zur Uni.

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Und wenn nicht mit dem Bus, dann nehmen sie das Motorrad - ein sehr beliebtes Transportmittel in Niger.

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