Zwist in Familie Esterházy In besten Kreisen

Die berühmte Adelsfamilie Esterházy, ein riesiges Vermögen, eine angebliche entführte 88-Jährige: In Österreich spielte sich ein Familienstreit unfreiwillig in aller Öffentlichkeit ab.
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Schloss Esterházy im österreichischen Eisenstadt: Der Prachtbau gehört zum Imperium der Familie Esterházy. Die steht wegen eines seltsamen Vorfalls in den Schlagzeilen.

Foto: Ronald Zak/ AP
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Es gab Meldungen, die 88-jährige Magdolna Theresia Ottrubay sei entführt worden. Hier ist ein Kameramann am angeblichen Tatort zu sehen.

Foto: Robert Jäger/ dpa
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Bald kamen Zweifel auf. Österreichs Innenminister Herbert Kickl etwa sagte, es sei nicht sicher, "ob es sich um eine Entführung im klassischen Sinn handelt". Wenige Stunden später war das vermeintliche Entführungsopfer wieder frei - die angebliche Entführerin erwies sich als Magdolna Theresia Ottrubay Tochters. Die Mutter bestätigte laut Staatsanwaltschaft, sie sei aus freien Stücken mit ihrer Tochter mitgekommen.

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Nun wird gemutmaßt, Hintergrund der Sache sei ein Zwist zwischen der Tochter und deren Bruder Stefan Ottrubay - österreichischen Medien zufolge schwelt seit Jahren ein Streit zwischen ihm und den Nachkommen der Familie Esterházy. Das Vermögen der Familie liegt in einer Stiftung, deren Vorstandsvorsitzender Ottrubay ist.

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Melinda Esterházy, geborene Ottrubay - hier 1989 mit einem österreichischen Politiker - verstarb 2014. Sie war Witwe des früheren Familienoberhauptes Paul Esterházy. Schon einige Jahre vor ihrem Tod hatte Melinda Esterházy ihren Neffen Stefan Ottrubay zum Chef der Esterházy Betriebe GmbH gemacht.

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