Sportstätten in Athen Olympische Ruinen

Vor zehn Jahren präsentierte sich Griechenland als glänzender Gastgeber der Olympischen Spiele - doch viele Sportstätten von einst glänzen nicht mehr, im Gegenteil: Stadien und Anlagen zerfallen. Eine Zeitreise in Bildern.
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Es ist Viertel nach zehn - zu jeder Sekunde eines jeden Tages. Diese Uhr im Kanuslalom-Center steht symbolhaft für viele Sportstätten der Olympischen Spiele 2004: Sie verfallen, die Zeit steht dort still.

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Vor zehn Jahren wurden die Athleten mit einem hochmodernen Förderband zum Start gebracht. Von dort stürzten sie sich in den Parcours.

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Und so sieht die Wildwasseranlage heute aus. Nur Experten dürften darin noch einen Kurs für Kanuslalom erkennen.

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Wo die Zuschauer vor zehn Jahren Siege der Athletinnen und Athleten bejubelten, wuchert heute Unkraut. Nicht das einzige Beispiel maroder Tribünen.

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So sehen heute die Sitze im Softball-Stadion südlich von Athen aus. Nicht alle haben noch die obligatorische Rückenlehne.

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Und so präsentiert sich zehn Jahre nach den Spielen das Softball-Stadion als Ganzes. Wettbewerbe wären aktuell eher schwierig.

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Zum Vergleich das Softball-Stadion vor zehn Jahren, kurz vor den Spielen. Insgesamt acht Millionen Euro betrugen die Baukosten für dieses Projekt. Wenigstens das benachbarte Baseball-Stadion wurde so umgebaut, dass der Fußballverein Ethnikos Piräus seine Heimspiele dort austragen kann.

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Ein weiteres Schmuckkästchen der Spiele 2004 war das Beachvolleyball-Stadion. 9600 Zuschauer hatten dort Platz, mehr als zehn Millionen Euro kostete die Spielstätte.

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Das Beachvolleyball-Stadion zehn Jahre später. Immerhin der Sand ist noch da.

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Und so sehen die Nebenplätze aus, auf denen viele der Beachvolleyball-Gruppenspiele ausgetragen wurden.

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Die deutschen Hockey-Frauen holten 2004 in Athen die Goldmedaille. Im Finale besiegte das Team die Niederlande 2:1.

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Die Anzeigetafel, auf der damals das Finalergebnis zu sehen war, dürfte heute wohl nicht mehr funktionieren. Auch die Spielfeldumrandung hat schon bessere Zeiten gehabt.

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Hier saßen bei den Hockeypartien einst die Auswechselspieler. Der Sonnenschutz funktioniert auch nicht mehr im angedachten Sinne.

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Auf die Plätze, fertig, los: Auf einem See in Schinas, einem östlichen Stadtteil von Marathon, fanden 2004 die Ruderwettbewerbe statt.

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Wo einst Zuschauer die Ruderer anfeuerten und die Ergebnisse auf der Leinwand verfolgen konnten, sieht es heute so aus.

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Olympisches Dorf, Eingang B: Hier geht es zu dem Komplex, wo vor zehn Jahren die Sportler wohnten.

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Damals präsentierte sich das Olympische Dorf schick und farbenfroh.

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Heute ist das Dorf nicht mehr ganz so hübsch. Im Gegenteil: Das Areal ist völlig heruntergekommen.

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In einem Pool, in dem sich vor zehn Jahren die Aktiven vergnügten, schwimmen heute die Abdeckungen vom Beckenrand.

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Sinnbildlich für viele Wettkampfstätten ist diese Telefonzelle auf dem Olympia-Gelände: Sie hatte mal eine Funktion.

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