Otto Rehhagel feiert 80. Geburtstag "Modern ist, wer gewinnt"

Die Fußballweisheiten von Otto Rehhagel sind bis heute legendär - auch seine Karriere als Trainer und Spieler. Nun wird das Kind der Bundesliga 80 Jahre alt - zur Feier des Tages ein Rückblick.
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9. August 1938 in Essen, Otto Rehhagel kommt zur Welt. Lange ist das her - heute feiert der ehemalige Fußballer und Trainer seinen 80. Geburtstag. Zeit, um auf einige Höhepunkte der Rehhagel-Karriere zu blicken. In den Fünfzigerjahren ging es los: In seiner Profilaufbahn war Rehhagel bei TuS Helene Lange Essen, Rot-Weiß Essen, Hertha BSC und dem 1. FC Kaiserslautern aktiv. Anfang der Siebzigerjahre beendete Rehhagel seine aktive Laufbahn - und wurde Trainer.

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Nach seinem ersten Engagement als Coach bei Werder Bremen (1976) nahm Rehhagel auf der Trainerbank von Borussia Dortmund Platz. Nach zwei Jahren verließ er die Dortmunder wieder. Es folgten die Stationen Bielefeld und Düsseldorf, ehe Rehhagel im Jahr 1981 zum SV Werder zurückkehrte.

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Beim SV Werder Bremen bildete Rehhagel zusammen mit Manager Willi Lemke ein erfolgreiches Duo. Sie entwickelten Werder Bremen zu einem Meisterschaftskandidaten und prägten eine der erfolgreichsten Zeiten des Vereins.

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In Bremen trainierte Rehhagel Spieler wie Rudi Völler (rechts), Werders heutigen technischen Direktor Thomas Schaaf, Marco Bode, den aktuellen Aufsichtsratsvorsitzenden des Vereins, oder Dieter Eilts. Viele gute Profis - passend dazu pflegte Rehhagel die Devise: "Der Star ist die Mannschaft."

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Den größten internationalen Erfolg in der Bremer Vereinsgeschichte machten Rehhagel und seine Spieler 1992 perfekt. Im Finale des Europapokals der Pokalsieger besiegte der Klub die AS Monaco durch Tore von Wynton Rufer und Klaus Allofs 2:0.

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Schon bald folgte die Rückkehr zu seinem Ex-Verein - es ging nach Kaiserslautern, wo Rehhagel bereits als Spieler aktiv war: Im Jahr 1996 übernahm Rehhagel den FCK und führte den Klub zurück in die Bundesliga. Einer der Spieler von Rehhagel: Andreas Brehme (hier im Hintergrund im Bild), Torschütze zum WM-Titel 1990.

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In der Spielzeit 1997/1998 wird Rehhagel mit Kaiserslautern Deutscher Meister - als Aufsteiger. Das ist in der Bundesligageschichte noch keiner anderen Mannschaft gelungen. Rehhagel sagte über den Triumph und den Meisterkampf mit Bayern München: "Es gibt einen Fußballgott und der sieht alles. Die Rechnung kommt immer, manchmal gleich, manchmal ein wenig später." Rehhagel hatte zuvor den FC Bayern trainiert - ohne großen Erfolg.

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Rehhagel war nicht nur Vereinstrainer, er verbrachte auch lange Zeit als Nationalcoach. Der Höhepunkt gelang Rehhagel im Jahr 2004, bei der EM in Portugal wurde der Deutsche mit Griechenland überraschend Europameister. Das Kind der Bundesliga war nun König Rehakles. Insgesamt verbrachte Rehhagel neun Jahre als griechischer Nationaltrainer.

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Der Schlusspunkt seiner Trainerkarriere: 2012 verpflichtete Hertha BSC den damals 73-Jährigen als Retter im Abstiegskampf. Der Plan ging nicht auf: Die Berliner stiegen unter Rehhagel in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf ab. Abseits des Fußballplatzes erregte Rehhagel mit seinen Sprüchen immer wieder Aufmerksamkeit. Ein Highlight: "Wir spielen am besten, wenn der Gegner nicht da ist."

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