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Pendler im Sattel Leserfotos von den schönsten Arbeitswegen

Wer mit dem Rad zur Arbeit pendelt, erlebt mehr als Stau und Abgase. Klicken Sie sich durch den zweiten Teil der besten Fotos, die uns Fahrradpendler von ihrem Arbeitsweg geschickt haben.
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So malerisch kann der Pott aussehen. Leser Georg Scheel bestreitet die Strecke von Sprockhövel bis Wuppertal, um zur Arbeit zu kommen - knapp 18 Kilometer pro Richtung. Wir hatten die radelnden Leser von SPIEGEL ONLINE vor Kurzem aufgerufen, ihre schönsten Arbeitswege zu fotografieren. Uns erreichten daraufhin so viele Bilder, dass wir nun Teil zwei zeigen.

Foto: Georg Scheel
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"Klimaschutz, Fitness und Erholung zum Nulltarif", so betitelt Jürgen Nagel sein Bild. Die Strecke: von Göttingen über Herberhausen durch den Stadtwald ins Göttinger Industriegebiet. Hin und zurück kommt Nagel auf 15 Kilometer bei 300 Höhenmetern.

Foto: Jürgen Nagel
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Carsten Blachford verzichtet seit knapp zwei Jahren aufs Auto. "Ich fahre nur noch mit dem Ebike zur Arbeit", schreibt er. 15 Kilo habe er abgenommen, "ein toller Nebeneffekt". Morgens im Büro sei er der bestgelaunte Mitarbeiter - seine Kollegen hat er aber noch nicht überzeugen können, ebenfalls mit dem Rad zu kommen.

Foto: Carsten Blachford
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Sonnenaufgang in der Nähe von Schloss Wolfsburg: Eike Bovensmann machte einen Zwischenstopp mit dem Rad, um die Szene einzufangen.

Foto: Eike Bovensmann
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Nebel am Niederrhein, und Leser Andreas Brüggen mittendrin. Der Pendler radelt von Krefeld-Traar in den Süden der Stadt. Der Weg führt ihn zwischen Feldern und Pferdekoppeln hindurch.

Foto: Andreas Brueggen
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Schließlich kommt man durch den Stadtwald und danach in die Krefelder Innenstadt. Über seine Fotos sagt er: "Der Moment war so entzückend magisch, dass ich Tränen in den Augen hatte."

Foto: Andreas Brueggen
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Zauberhaftes Heidelberg: Stefan Breckenkamp hat den Neckar am Wehrsteg fotografiert.

Foto: Stefan Breckenkamp
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"Belgien ist zwar einerseits das Land des größten Autostaus Europas", schreibt Stefan Rasche. "Aber es ist eben auch die Heimat von Eddie Merckx." Der Radrennfahrer hatte fünfmal die Tour de France gewonnen. Deshalb entdeckt Rasche in unserem Nachbarland auch Denkmäler fürs Radfahren - wie hier in Huldenberg östlich von Brüssel. "Die Region Flandern investiert derzeit Millionen in die Verbesserung des Radwegenetzes", schreibt Rasche.

Foto: Stefan Rasche
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Idylle! Wer wird da noch an Arbeit denken? Ulrich Reichardt radelte zurück von Waldshut am Hochrhein nach Bad Zurzach in der Schweiz, nahm einen kleinen Umweg und - tadaa! - fand sich am Ufer des Rheins wieder.

Foto: Ulrich Reichardt
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Sonnenaufgang über dem Helmut-Schmidt-Flughafen Hamburg. Dieses Bild schickte uns Christian Colshorn.

Foto: Christian Colshorn
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Die Skyline von Köln entschädigt Radfahrer Ralph Schmitz für die Steigung, die er auf seinem 14 Kilometer langen Arbeitsweg zu meistern hat.

Foto: Ralph Schmitz
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"Radfahren ist oft nass, kalt oder windig", bekennt Jana Carstensen. Trotzdem sagt sie: "Solch ein Panorama ist einfach nur fantastisch!" Ihr Bild entstand auf dem Weg von Bonn nach Bad Honnef. Mit der Fähre setzt Carstensen von Mehlem nach Königswinter über den Rhein und blickt dabei auf den Drachenfels und den Petersberg. "Mal tauchen Frachter wie Geisterschiffe auf, mal blühen die ersten Blumen, mal verschwindet die Landschaft unter Regenwolken oder liegt schneebedeckt vor einem."

Foto: Jana Carstensen
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Wetter? Interessiert unseren Leser Frank Weißhaupt nicht. Jeden Tag fährt er die 13 Kilometer von Rotenzimmern nach Rottweil

Foto: Frank Weißhaupt
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Von Ober-Olm in die Mainzer Oberstadt: Das ist die Route von Joachim Nieß. Seit acht Jahren nimmt er so oft wie möglich das Rad, um zu Arbeit zu kommen.

Foto: Joachim Nieß
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So begrüßte der Hamburger Hafen Leser Stefan Edlich vor einigen Tagen: Sonnenaufgang an der Elbe beim "Alten Schweden", einem großen Findling bei Ovelgönne.

Foto: Stefan Edlich
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Im Kreis Rastatt ging gerade die Sonne auf, als Andreas Braun unterwegs dieses Bild machte.

Foto: Andreas Braun
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Der mystische Rhein ist auch bei Claudia Fischer ein beliebtes Motiv. Vom Agnesviertel nach Bayenthal, hier im Bild: das Schokoladenmuseum und die Severinsbrücke im Frühnebel.

Foto: Claudia Fischer
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Der Teltowkanal gibt die Richtung vor: Leserin Nadine Wüstenhagen strampelt jeden Tag von Berlin-Steglitz bis -Tempelhof. "Es sind nur knapp sieben Kilometer, aber die reichen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen", schreibt Wüstenhagen. Mitte März begegnete ihr auf einer Brücke kurz vor ihrem Ziel ein Bussard. "Das beflügelte mich quasi selbst für die letzten Meter", sagt sie.

Foto: Nadine Wüstenhagen
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8.30 Uhr, Saarbrücken. Leser Reinhard Lerch freut sich jeden Tag, dass er per Rad "ohne Stau und Stress" im Büro ankommt.

Foto: Reinhard Lerch
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Pendeln in London könnte man sich anstrengend vorstellen. Doch Philipp Schulte, der vor sechs Jahren in der Metropole gearbeitet hat, klingt in seiner Mail an uns fast träumerisch: "Aus dem roughen East London ging es jeden Tag runter zur Themse und abends wieder zurück." Sein Büro lag direkt beim Riesenrad London Eye. "Der schönste Moment war immer, wenn ich mit dem Rad auf die Waterloo Bridge abgebogen bin und mir der Wind im Gesicht und der Ausblick den Atem raubte."

Foto: Philipp Schulte