Petersdom Die Pracht der Herrlichkeit

Die Baugeschichte des Petersdoms ist verwickelt. Immer wieder änderten neue Architekten den Plan - und doch glänzt die Basilika durch einzigartige barocke Monumentalität.
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Petersdom aus der Luft (im August 2004): Die riesige Kirche ist Ziel für Unmengen an Gläubigen und Touristen. Die Baugeschichte des Hauses ist extrem wechselvoll.

Foto: PLINIO LEPRI/ ASSOCIATED PRESS
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Prächtige Außenanlagen (im April 2012): Baumeister Gian Lorenzo Bernini gestaltete den Vorplatz des Petersdoms und umrandete ihn mit einer Kolonnadenreihe, die Abschluss und Öffnung zugleich war.

Foto: Pier Paolo Cito/ AP
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Im Inneren des Petersdoms (November 2010): Unter der Kuppel, in der sogenannten Vierung, steht der Papstaltar mit einem Bronzebaldachin von Bernini.

Foto: Maurizio Brambatti/ dpa
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Petersplatz mit Papstpalast (Skizze von Maarten van Heemskerck, um 1535): Das Christentum besetzte den Hügel, es unterwarf sich dessen heidnische Geschichte. Ähnlich selbstbewusst ging man mit der Architektur der Antike um, die man zitierte und uminterpretierte, wann immer es nützlich erschien.

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Alt-St. Peter in einer Rekonstruktion (Holzstich von 1892): Knapp 1300 Jahre nach ihrer Errichtung, etwa 150 Jahre nach den ersten Gedankenspielen zu einer Neuerfindung von St. Peter, verschwand die alte Basilika. Im Februar 1606 wurde mit der Abtragung des Daches begonnen.

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Kuppel des Petersdoms: Sie gilt als größtes freitragendes Ziegelbauwerk der Erde.

Foto: MAX ROSSI/ REUTERS
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Architekt Donato Bramante (um 1500): Dieser Baumeister konnte Kirchen wie Tempel aussehen lassen. Seine Architektur ist von einer eleganten Schwere, die zum Ausdruck bringt, dass hier etwas unverrückbar ist. Andererseits ließ sich Bramante als echter Renaissance-Künstler nur schwer bändigen. Er wollte eigene Könnerschaft zelebrieren.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Die vormalige konstantinische Basilika auf dem Umriss des heutigen Petersdoms: Die um 326 n. Chr. unter Kaiser Konstantin geweihte Kirche wurde in den rund 1300 Jahren ihres Bestehens mehrfach umgebaut und erweitert, erlitt aber auch schwere Zerstörungen. 1506 begann unter Papst Julius II. der Abriss des langgestreckten Gebäudes.

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Bischöfe im Petersdom (Oktober 2008): In der Basilika gibt es insgesamt 164 Papstgräber.

Foto: AFP/ Osservatore Romano
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Grundriss aus der Planungs- und Bauphase: Dies ist ein früher Entwurf von Giuliano da Sangallo, der vor 1506 entstand.

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Spätere Idee: Dieser Grundriss zeigt einen Zentralbau in Form eines Griechischen Kreuzes. Er stammt von Michelangelo, um 1569.

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Weitere Entwickolung: Für diese frühe Erweiterungsplanung war Carlo Maderno im Jahr 1607 zuständig.

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