Pharmamarkt Preisdrücker in der Länderliste

Drei Unparteiische haben festgelegt, welche Länder ab sofort einbezogen werden müssen, wenn Arzneimittel-Konzerne mit Krankenkassen über den Preis für ein innovatives Medikament verhandeln. Die Pharmakonzerne laufen Sturm gegen die Entscheidung.
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Medikamente: Auch mit der vor einem Jahr installierte Preisbremse für neue Arzneimittel (Amnog) konnten die Krankenkassen die Ausgaben für Pillen nicht wie erhofft senken.

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In seiner Statistik zum europäischen Preisvergleich schaute der Verband forschender Arzneimittelhersteller 2010 eher nach Norden: Arzneimittel waren in Irland am teuersten, gefolgt von Belgien - und Deutschland.

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So unterschiedlich können die Preise sein: Was in Deutschland teuer ist, kann in anderen Ländern durchaus Hunderte Euro weniger kosten - wie diese drei Beispiele verschreibungspflichtiger Medikamente zeigen...

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... bei Nachahmerpräparaten (Generika) kann es dann auch anders laufen: Der bekannte Blutdrucksenker Ramipril, schon viele Jahre auf dem Markt, ist in Griechenland teurer als hierzulande. Die Rabattverträge machen es möglich.

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Unzählige Faktoren beeinflussen, wie viel ein Medikament kostet, das ein Apotheker abgibt. Am Beginn steht der Preis des Herstellers, dazu addieren sich Kosten des Großhandels und der Apotheken, zum Schluss kommt der Mehrwertsteuersatz.

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Auch ein Faktor, der den Preis bestimmt: In vielen euopäischen Ländern ist die Mehrwertsteuer beim Medikamentenverkauf reduziert oder entfällt ganz. In Deutschland wird der volle Satz erhoben.

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