Fragwürdiger Trend Einmal Plazenta-Kapseln, bitte!

Roh, gekocht oder gemahlen und in Kapseln verpackt? Vor allem in den USA ist es ein Trend, dass Mütter die eigene Plazenta verzehren. Die Liste der angeblichen positiven Effekte ist lang - doch Forscherinnen winken ab.
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Eine Hebamme füllt getrocknete und gemahlene Plazenta in eine Kapsel: Vor allem in den USA ist das Verzehren der eigenen Plazenta ein Trend. Auf den folgenden Bildern ist der Herstellungsprozess von Plazenta-Kapseln dokumentiert. Wer das Ausgangsprodukt nicht sehen will, sollte diese Bildergalerie jetzt verlassen.

Foto: BRENDAN SMIALOWSKI/ AFP
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So geht es los: Eine Plazenta samt Nabelschnur werden in Dampf gegart.

Foto: Raphaelle Picard/ AFP
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Die Plazenta wird in Stückchen geschnitten. Freunde und Anbieter des Plazenta-Verzehrs erzählen von zahlreichen positiven Effekten auf die Gesundheit. Frauen sollen sich energiegeladener fühlen, mehr Milch produzieren, eine stärkere Bindung zum Kind entwickeln und einer Kindbettdepression entgehen, heißt es unter anderem.

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Plazenta-Stücke vorm Trocknen: Wissenschaftlich belegt sind diese vielen Aussagen allerdings nicht.

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Trocknungsprozess: Eisen, Hormone, Endorphine - diverse in der Plazenta enthaltene Stoffe sollen die positiven Wirkungen vermitteln. Allerdings kann die Plazenta ebenso Schadstoffe enthalten, etwa Schwermetalle. Und auch Viren und Bakterien können sich darin finden.

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Fertige Kapseln: Ob der Verzehr der Kapseln mehr bewirkt als das Schlucken einer Placebo-Pille - das weiß man nicht.

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