Prominente Dopingfälle: Star, Skandal - und dann? 10.02.2012
 Ganz vorn: Katrin Krabbe im 100-Meter-Finale der Leichtathletik-WM 1991 in...
Getty Images

Ganz vorn: Katrin Krabbe im 100-Meter-Finale der Leichtathletik-WM 1991 in Tokio. In 10,99 Sekunden gewinnt sie die Goldmedaille. Es ist der Karrierehöhepunkt einer Läuferin, die nach eigenen Aussagen nie "100 Prozent in das Laufen investierte". Sie habe "auch mal die Nächte durchgefeiert", erinnert sie sich später.

Krabbe wird zum Superstar der WM und zum gesamtdeutschen Glamourgirl. Werbeverträge mit Nike und Goldwell folgen, die Frau aus Neubrandenburg verdient viel Geld. Im Januar tauchen manipulierte Urinproben auf, Krabbe wird durch den Deutschen Leichtathletik-Verband suspendiert. Im Juli wird sie positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet - weil das jedoch nicht auf der Dopingliste steht, wird Krabbe wegen Medikamentenmissbrauchs gesperrt.

Nach ihrer Karriere...