Ranking Schönheit am Grab

Der schönste Sarg hat Swarovski-Steine und die schönste Urne Herzform - so hat eine Jury entschieden, in der Margot Käßmann Mitglied war. Wenn die tollsten Bestattungsutensilien gekürt werden, zeigt sich: Die Grenze zwischen Geschäft und gutem Geschmack ist fließend.
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Urne, Modell "Almandin": Das Internetportal Bestattungen.de hat das von der Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka designte Gefäß zur schönsten Urne 2011 gekürt.

Foto: Das Herzlicht
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Bestattungen.de-Geschäftsführer Fabian Schaaf übergibt Ulitzka in ihrem Atelier in Hamburg Blumenstrauß und Siegerurkunde.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Neben Urnen wurden Friedhöfe, Grabsteine und Särge ausgezeichnet.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Eines von neun Jurymitgliedern war Margot Käßmann. Bei der Preisverleihung in Ulitzkas Atelier war sie zwar nicht, ließ aber via Pressemitteilung ausrichten, der Award fördere "den offenen und bewussten Umgang mit dem Tod und auch die Bestattungskultur in unserem Land".

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Der Siegersarg, Hochglanz schwarz, verfügt laut Jury über "hochwertiges Holz, gusseiserne und vernickelte Griffbeschläge" - dazu gibt es im Deckel "elegant geschliffene Swarovski-Kristalle" als Symbol für das "facettenreiche Leben des Verstorbenen".

Foto: Cascada
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Nummer eins bei den Grabsteinen: "In Erinnerung", ein Entwurf der Keramikerin Andrea Schürgut.

Foto: Atelier Feuermale
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Zum schönsten Friedhof Deutschlands wurde der Johannisfriedhof in Dresden gewählt.

Foto: Verwaltung Johannisfriedhof Dresden
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Platz zwei ging an den Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

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Der Stadtgottesacker in Halle: Für die Jury "in seiner Geschlossenheit ein einmaliges Renaissancedenkmal in Deutschland".

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Der Südfriedhof in München, die Nummer vier der Jury, steht unter Denkmalschutz.

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Nummer sechs: Auf dem St. Johannisfriedhof in Nürnberg ist der Maler Albrecht Dürer beerdigt.

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Platz Nummer sieben ging an den Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin.

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"Lädt mit seiner parkähnlichen Gestaltung zu interessanten Spaziergängen ein": Der Melatenfriedhof in Köln kam im Ranking an achter Stelle.

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Nummer neun: Der Friedhof Riensberg in Bremen wurde in diesem Jahr unter Denkmalschutz gestellt.

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Der letzte in den Top Ten: Der Alte Friedhof in Schwerin. Meinung der Jury: "Die naturnahe Gestaltung sollte den Angehörigen den Umgang mit dem Tod erleichtern."

Foto: Jens Büttner/ picture-alliance/ ZB