Rasenpflege In den Gärten der Leser

Sie sähen, mähen, düngen, wässern, vertikutieren: SPIEGEL-ONLINE-Leser haben ein inniges Verhältnis zu ihrem Rasen. Die Pflegemethoden sind unterschiedlich. Die Ergebnisse auch. Sehen Sie selbst.
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Das, was SPIEGEL-ONLINE-Leser Thomas Höveken da in seinem Garten hat, ist mit "Rasen" nur sehr unzureichend beschrieben. Im Vergleich zu diesem grünen Teppich kann so mancher Flokati einpacken.

Foto: Thomas Höveken
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In der Nahaufnahme: Grashalme zuhauf, dicht an dicht. Der Rasen wird gewässert, regelmäßig gemäht und gedüngt.

Foto: Thomas Höveken
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Leser Christoph Losensky schrieb: "Wir haben unser Haus Ende 2015 fertiggestellt und im Frühjahr 2016 sowie im Herbst 2016 unsere Rasenfläche - ohne jegliche Vorkenntnisse - angelegt." Dafür sieht es doch wirklich toll aus!

Foto: Christoph Losensky
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Mike Hoffmann hat ein interessantes Experiment vollzogen: In der Reihenhaussiedlung ist der Vergleich mit dem Nachbarrasen fast zwangsläufig. Herr Hofmann schreibt: "Zusammen mit meinem linken Nachbarn habe ich meinen Rasen angelegt. D.h. die Mischung Erde/Sand/Humus kam vom gleichen Laster, das Unkrautvlies wurde von der gleichen Rolle abgewickelt, die Bodenfräse fuhr perfekt identische Bahnen durch beide Hälften, die Regel-Saatgut-Mischung stammte aus der gleichen Tüte und sogar die automatische Bewässerungsanlage stammt aus dem gleichen Onlineshop... nur eine Sache machte mein linker Nachbar anders: Er vertikutierte... Nicht, dass da am Ende ein Zusammenhang besteht."

Foto: Mike Hofmann
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Katja Reichardt schickte dieses Foto ihres Rasens und schrieb dazu: "Ich als Garten- und Rasenneuling seit 2016 habe unsere komplett vermooste Fläche dieses Jahr bereits gekalkt, von Hand vertikutiert und gedüngt. In einem romantischen Anflug von 'im Märzen der Bauer' habe ich dann von Hand neue Saat ausgebracht." Das Ergebnis: kleine Raseninseln, viel Klee, wenig Moos und "eine phantastische Anzahl von unfassbar bodennahen Löwenzahnblüten, die der Rasenmäher nicht erwischt".

Foto: Katja Reichardt
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Frau Reichardt schreibt, sie drohe ihrem Garten immer mit Rollrasen, damit er sich ein bisschen ins Zeug legt.

Foto: Katja Reichardt
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Leser Berthold Pfahler hält es bei seinem Rasen mit folgender Weisheit: "Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von alleine."

Foto: Berthold Pfahler
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Leserin Sabine Ratzel schickte ein entschiedenes Plädoyer für einen bunten Blumenrasen - und lieferte die Bilder dazu.

Foto: Sabine Ratzel
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"Ich persönlich werde mich hüten, unseren Rasen, den ich wohl besser als bunten Blumenrasen bezeichne, jemals einem Vertikutierer auszusetzen", schrieb Ratzel.

Foto: Sabine Ratzel
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Ein Vertikutierer zerstöre Regenwürmer und größere Bodenbewohner. "Ohne diese Bodenfauna gibt es keinen gesunden Boden und damit auch keinen gesunden Graswuchs", schreibt Ratzel.

Foto: Sabine Ratzel
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Ratzel schrieb, sie wässere ihren Rasen nie, auch nicht im Hochsommer. "Noch nie ist unser Gras verbrannt oder vertrocknet."

Foto: Sabine Ratzel
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Ratzels Tipp: "Sich an den kleinen Blütenpflanzen freuen, die sich ansiedeln, und das Rasengrün mit Farbtupfern übersäen. Diese in vielen Gärten ungern gesehenen Gäste bringen Leben in Ihren Garten und verdrängen das Moos."

Foto: Sabine Ratzel
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