Rechtsextreme Skingirls, Renees, braune Schwestern

Graue Mäuschen halten plötzlich Hetzreden, grölen Nazi-Parolen, marschieren für die NPD. Sie sind weniger gewalttätig aber nicht minder gefährlich als ihre männlichen Mitstreiter. Warum das so ist, erklärt Expertin Renate Feldmann im SPIEGEL-ONLINE-Interview.
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Junge Frau bei einer Neonazi-Demonstration in Dortmund (im Februar 2006): Die Führung der Rechtsextremisten sei tatsächlich eine Männerdomäne, der Einfluss von Frauen trotzdem groß, sagt die Forscherin Renate Feldmann im SPIEGEL-ONLINE-Interview. Mehr...

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Aus Broschüre des "Ringes Nationaler Frauen": Ziel der im September 2006 gegründete Frauenorganisation der NPD ist die "Vernetzung nationaler Frauen jeden Alters innerhalb und außerhalb der Partei" - "Deutschland ist auch Frauensache", lautet ihre Parole.

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NPD-Mahnwache auf dem Marienplatz in München (August 2006): "Frauen sind im Hintergrund tätig, bestärken die Jungs, geben ihnen Rückhalt, feuern sie an", so Renate Feldmann.

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Neonazi Yvonne Mädel beim Leipziger Aufmarsch am 3. Oktober 2006: Die Aktivistin aus dem thürinigischen Meiningen tauchte auf zahlreichen Veranstaltungen von Rechtsextremisten als Rednerin auf.

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Screenshot von der Web-Seite der "Skinheads Ost-Thüringen": Im Internet präsentieren sie stolz ihre "Renees", die weiblichen Skinheads.

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Internet-Versand mit Mode für rechte Frauen: "Kaum einer der etwa hundert Online-Shops der rechten Szene verzichtet noch auf die Kategorie 'Frauen' oder 'Girlie'", sagt Forscherin Feldmann.

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Neonazi-Anhängerin bei einem Aufmarsch in Leipzig (3. Oktober 2006): Weil sie unauffälliger wirken, sorgen jungen Frauen oft für reibungslose Organisation und mieten zum Beispiel Räume für Rechtsradikale, so Feldmann.

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Rechtsradikale Frauen in den USA (in Yorktown im Juni 2005): Frauen der "Nationalsozialistischen Bewegung" schwenken bei einer Versammlung Nazi-Fahnen - auch in den USA haben Neonazis zahlreiche weibliche Anhänger, die dort offener auftreten können als in Deutschland.

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