Red Star OS 3.0 So sieht das Betriebssystem aus Nordkorea aus

Es basiert auf Linux und sieht aus wie Apples Mac OS X: Deutsche Sicherheitsforscher haben Red Star untersucht, ein Betriebssystem aus Nordkorea. Beim Hamburger Hackertreffen 32C3 präsentieren sie ihre Erkenntnisse.
1 / 10

Red Star OS 3.0: Das Betriebssystem made in Nordkorea sieht aus wie Apples Mac OS X, basiert aber auf Linux. Entwickelt wurde die Software vom staatlichen Korea Computer Center. Die Vorversion Red Star OS 2.0 erinnerte optisch noch stark an Windows.

Foto: Grunow/Schiess
2 / 10

Die Sicherheitsforscher Florian Grunow und Niklaus Schiess haben das System zusammen rund einen Monat lang analysiert. Die Sprache konnten sie relativ unkompliziert auf Englisch umstellen.

Foto: Grunow/Schiess
3 / 10

Red Star hat eine eigene Schreibsoftware an Bord, im Stil von Programmen wie Microsoft Word.

Foto: Grunow/Schiess
4 / 10

Ebenso gibt es eine Musiksoftware, mit der sich eigene Lieder komponieren lassen.

Foto: Grunow/Schiess
5 / 10

Im Hilfebereich des Kalenders findet sich ein Link auf Apple.com. Grunow und Schiess vermuten, dass die Nordkoreaner sich einfach bei einem Hilfetext von Apple bedient haben.

Foto: Grunow/Schiess
6 / 10

Der Browser von Red Star heißt Naenara und basiert auf einer alten Firefox-Version. Er ist für die Nutzung im nordkoreanischen Intranet gedacht.

Foto: Grunow/Schiess
7 / 10

Wer dachte das Wort "Privatsphäre" würde bei einem System aus Nordkorea nicht auftauchen, den belehrt ein Krypto-Tool eines Besseren: Mit ihm lassen sich Festplatten und Dateien verschlüsseln: "This allows the user to store his/her privacy data with encrypted", heißt es im Englischen.

Foto: Grunow/Schiess
8 / 10

Das nordkoreanische Betriebssystem hat einige offensichtlich bearbeitete Bilder als Wallpaper an Bord. Es gibt friedliche Motive...

Foto: Grunow/Schiess
9 / 10

...aber auch Bilder, auf denen Waffen zu sehen sind - in diesem Fall sogar im Schnee.

Foto: Grunow/Schiess
10 / 10

Standardmäßig hat Red Star auch einen Virenscanner an Bord, der eventuell auch zur Zensur genutzt wird. Entdeckt der Scanner etwas, spielt er ein von Kaspersky-Virenscannern bekanntes (und verhasstes) Geräusch ab, das an ein sterbendes Tier erinnert.

Foto: Grunow/Schiess
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.