Religionsstudenten Ein Leben für Gott

Ein Leben ohne wilde Partys, ohne Sex gar? Die Religionsstudenten Georg, Serap und Alexander wollen lieber beten und lernen. Im UniSPIEGEL erzählen sie, warum sie sich für Karrieren als Geistliche entschieden haben - und gegen welche Vorurteile sie als Katholik, Muslima und Jude kämpfen.
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Ein Leben für den Glauben? Für Studenten vom Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam ist das Alltag. Im UniSPIEGEL erzählen ein angehender Pfarrer, ein angehender Rabbiner und eine Islam-Predigerin von ihrem Weg - und wohin er führen soll. mehr...

Foto: Tobias Barniske
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Der 27-jährige Alexander Nachama studiert Jüdische Studien an der FU Berlin und ist außerdem im Rabbinerprogramm des Abraham Geiger Kollegs in Potsdam. Damit führt er eine Familientradition fort. mehr...

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Am Kolleg hat er beispielsweise Hebräisch-Unterricht und Kurse wie "Liturgie" und "Vorbeten".

Foto: Tobias Barniske
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Beim Ordinationsgottesdienst 2009 in der Synagoge Rykestraße in Berlin läuft Alexander am Ende der Prozession. An diesem Tag feierte das Abraham Geiger Kolleg die Ordination, also die Berufung in ihr Amt, von drei Absolventen des Rabbinerstudiengangs.

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Serap Aydin, 24, studiert Islamische Theologie in Tübingen und ist eine der ersten Studentinnen dieses Fachs. Nach ihrem Studium ist sie prinzipiell auf dem gleichen Stand wie ein Imam. Trotzdem wird sie nicht vorbeten. mehr...

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Serap ist sehr religiös erzogen worden, aber irgendwann sagte ihr Vater: "Ich habe dir den Islam beigebracht. Ob du ihn jetzt praktizierst, ist deine Sache." Sie trägt das Kopftuch bis heute und ist gläubige Muslima.

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Georg Henn, 24, hatte einige Freundinnen und ging eine Zeit lang nur sehr selten zur Kirche. Als er sich auf die Firmung vorbereitete, dachte er erstmals darüber nach, Priester zu werden. mehr...

Foto: Georg Henn
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Back to the roots: In Taizé, wo regelmäßig internationale Jugendtreffen stattfinden, betete Georg zum ersten Mal richtig bewusst. In diesem Jahr war er wieder da und half beim Abspülen und Putzen.

Foto: Georg Henn
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Georg mit seinen Kommilitonen: Von den Priesteranwärtern bricht rund die Hälfte ab - auch weil der Zölibat so hart ist.

Foto: Georg Henn
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Georg im Speisesaal des Priesterseminars: Jeder, der Priester werden will, muss mindestens ein Jahr im Seminar leben. Erst danach darf er in eine eigene Wohnung ziehen.

Foto: Georg Henn
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