Spieletipps Diese zehn Klassiker machen immer noch Spaß

Von "Monkey Island" bis "Magic Carpet": Das Portal Archive.org bietet seit Kurzem 2500 ältere Computerspiele als Browser-Games an. Hier empfehlen wir zehn Titel, die auch nach Jahrzehnten noch spielenswert sind.
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Immer auf den Abgrund zu: Sein cleveres Spielprinzip machte "Lemmings"  1991 zu einem Hit. Mit Stoppern, Bombern und Fallschirmspringern müssen sich die Tierchen mit den grünen Haaren vor sich selbst schützen. Unter Zeitdruck muss der Spieler den Lemmingen einen Weg ins Ziel bahnen, ohne zu viele Lemminge zu verlieren.

Foto: Psygnosis
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"The Secret of Monkey Island"  gilt noch immer als eines der besten Adventure-Spiele. Der derbe Humor, die knackigen Rätsel und die liebevoll erzählte Piratengeschichte haben Guybrush Threepwood zu einem der größten Computerspielhelden gemacht. Für den Download braucht man allerdings Geduld: Der Browser muss zunächst 1,5 Gigabyte an Daten herunterladen.

Foto: Lucasfilm Games
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Mit einem Zauberstab zieht der Spieler bei "Loom" durch eine Märchenwelt und muss Zaubersprüche lernen. Das Besondere: Die Zauberei klappt nur, wenn man sich Melodien merkt und die Noten in der richtigen Reihenfolge spielt. "Loom" zählt neben "The Secret of Monkey Island" und "Indiana Jones and the Last Crusade" zu den großen Adventure-Klassikern von Lucasfilm Games.

Foto: Lucasfilm Games
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Seile spannen, Raketen abfeuern und Bälle schleudern: Nur mit kreativen Ideen kommt man bei "The Incredible Machine 2"  ans Ziel. Spieler haben im Jahr 1994 viele Stunden mit dem Rätselspiel verbracht, das mit Comic-Grafik und ziemlich kniffligen Aufgaben punktete.

Foto: Sierra Entertainment
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"Doom"  gilt als Pionier der First-Person-Shooter. Die düstere Atmosphäre, die flüssige 3D-Grafik und das ausgefeilte Level-Design machte das Spiel im Jahr 1993 zum Hit. Die Gewalt sorgte allerdings dafür, dass der Titel ein Jahr später in Deutschland indiziert wurde. Erst seit 2011 ist "Doom" nicht mehr auf dem Index und für Spieler ab 16 Jahren freigegeben . Bei der auf Archive.org verfügbaren "Ultimate"-Version hat das Spiel eine zusätzliche Episode mit neun Leveln.

Foto: ID Software
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Mit "Ultima Underworld - The Stygian Abyss"  begann im Jahr 1992 eine neue Ära: Der Spieler konnte durch 3D-Kerker schleichen, die in Echtzeit berechnet wurden. Aus heutiger Sicht wirkt das frühe Abenteuer des Avatars etwas schwerfällig, auch die klobigen Texturen und die umständliche Steuerung schränken den Spielspaß ein. Doch das Rollenspiel war ein Meilenstein, der Rollenspiel-Nostalgiker auch heute noch in seinen Bann zieht.

Foto: Origin Systems
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Für damalige Zeiten war "Magic Carpet"  ein Flugsimulator mit wegweisender 3D-Grafik. Mit Feuerbällen kämpft man in dem Spiel auf einem fliegenden Teppich gegen Magier und Drachen. Damals kostete das die Rechner enorme Leistung. Heutzutage reicht ein durchschnittlicher Computer, um über den Browser in die orientalische Landschaft einzutauchen.

Foto: Electronic Arts
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Die Geschichte klingt schräg, aber das Spiel versprüht viel Charme: Bei "The Lost Vikings"  werden drei Wikinger von Außerirdischen entführt und versuchen, aus einem Raumschiff zu entkommen. Jede Figur hat ihre Spezialfähigkeiten. Um alle drei Wikinger ins Ziel zu bringen, müssen sie zusammenarbeiten. Der Genre-Mix funktioniert auch heute noch.

Foto: Interplay Productions
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Ein großer Trend in den Neunzigerjahren waren Flipperspiele auf dem PC. Doch der Star unter den zahlreichen Titeln war "Epic Pinball"  . Mit blecherner Sprachausgabe und kratzigen Soundeffekten punkteten die Pixeltische bei den Fans. Archive.org stellt mit "The Complete Collection" alle Erweiterungen mit sämtlichen Flippertischen zur Verfügung.

Foto: Epic Megagames
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Im Jahr 1993 verblüffte "Dragon's Lair"  mit einer extrem guten Grafik im Comic-Stil. In einem interaktiven Zeichentrickfilm müssen Spieler im richtigen Moment die passende Taste drücken, damit der Held überlebt. Wer das Spiel ohne Fehler absolviert, ist nach weniger als einer halben Stunde fertig. Doch das klappt nur selten. Am Anfang ist erst einmal regelmäßiges Sterben angesagt. Wer das Spiel im Browser ausprobiert, sollte sich auf lange Ladezeiten einstellen.

Foto: Advanced Microcomputer Systems
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