Rheintalbahn Die ersten Züge fahren wieder

Fast zwei Monate war die wichtige Rheintalbahnstrecke gesperrt, auf der sonst rund 300 Züge fahren. Der Grund: eine Panne beim Tunnelbau.
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Unfallstelle Rastatt-Niederbühl: Am 12. August senkten sich hier Gleise ab, nachdem Wasser in eine im Bau befindliche Tunnelröhre eingedrungen war.

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Der Hightech-Tunnelbohrer hatte einen Alarm ausgelöst. Daraufhin stellte der Fahrdienstleister, der mit dem Maschinenführer verbunden war, die Signale an der Strecke sofort auf Rot. Der Zugverkehr stoppte.

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Stabilisierung des Tunnels: Zunächst wurde ein kegelförmiger Pfropfen aus 2000 Kubikmeter Beton in den Tunnel gegossen, um die bereits fertiggestellte Röhre gegen den Schadensbereich abzusichern. Zurzeit werden insgesamt 10.000 Kubikmeter Beton eingefüllt, danach die Gleise repariert.

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Betonpumpe an der Baustelle: Auch die etwa 18 Millionen Euro teure Tunnelvortriebsmaschine wurde mit einbetoniert.

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Gesperrte Strecke: Die Rheintalbahn ist eine der wichtigsten Güterbahnstrecken Europas. Der Hafen Rotterdam zum Beispiel wickelt rund 20 Prozent seiner Eisenbahn-Containertransporte nach Deutschland über diese Strecke ab.

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In der Nacht zum 2. Oktober nahm die Bahn den Betrieb auf dem reparierten Abschnitt wieder auf: Die ersten Züge rollten wieder.

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