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Richtig Kofferpacken Zehn Tipps vom Profi

Sportsachen, die nach Weichspüler riechen? Die können nur einem Amerikaner gehören. Ivica Tot-Genz hat gelernt, vom Inhalt einer Tasche auf den Besitzer zu schließen. Er arbeitet in einem Berliner Hotel als Kofferpacker. Hier verrät er seine zehn besten Tipps.
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Kofferpacker: Ivica Tot-Genz, 43, weiß nicht mehr, wie viele Koffer und Taschen er in den vergangenen acht Jahren schon gepackt hat. Das Ein- und Auspacken gehört zu seinem Job: Er ist professioneller Kofferpacker in einem Berliner Hotel. mehr... 

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Arbeitsplatz: Die günstigste Suite im Hotel de Rome kostet 600 Euro pro Nacht, die teuerste 2400 Euro, im Schnitt. Die Dienste von Tot-Genz sind allerdings inklusive. Gerufen wird er fast ausschließlich von Männern. Frauen überlassen ihm nur selten ihre Wäsche. Für alle, die selber packen wollen, hat Tot-Genz zehn Tipps zum Kofferpacken zusammengestellt.

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1. Erst sammeln, dann packen: Shampoo, Bücher, Krawatten - Tot-Genz weiß nie, was er in den Schränken und Schubladen der Hotelzimmer alles finden wird, aber irgendwie hat er es bisher immer verstauen können. Sein erster Tipp: Alles auf dem Bett zusammentragen und dann erst mit dem Packen beginnen.

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2. Rollen statt falten: Für die Hotelgäste legt der Packprofi T-Shirts ordentlich auf Pappkartons, privat rollt er sie. Pullis, Hosen, Shirts - da sei rollen immer besser als falten, sagt Ivica Tot-Genz. Die Vorteile: So knittern die Sachen weniger und lassen sich leicht verstauen und rausnehmen.

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3. Ärmel mit Seidenpapier ausstopfen: Großes Sakko, kleiner Koffer, riesige Falten? Dieser Dreiklang lässt sich vermeiden. Einfach die Ärmel der Jacke mit Seidenpapier ausstopfen, rät der Profi-Kofferpacker.

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Und wo krieg' ich jetzt Seidenpapier her? Tot-Genz schwört auf Seidenpapier zur Knitter-Prävention. Deshalb rollt er zum Beispiel auch Anzughosen in Papier ein. Butterbrotpapier würde es aber auch tun, sagt er. Noch einfacher: Beim nächsten Einkauf das Packpapier aufheben.

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4. Hemden mit Pappe unterlegen: Dünne Pappkartons halten Hemden in Form. Wichtig: Der Karton muss bündig mit dem Kragen abschließen.

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5. Krawatten rollen: Damit Krawatten im Koffer keine Falten kriegen, wickelt Tot-Genz sie um Stoffbeutel herum.

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6. Schuhe einzeln verpacken: Jeder Schuh kommt in einen Beutel und wird dann einzeln verpackt - das spart Platz und hält Schuhe und Wäsche sauber.

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7. Schweres nach unten legen: Okay, dieser Tipp ist jetzt nicht wirklich originell, trotzdem wird die Regel häufig missachtet. Kulturbeutel, Bücher oder Weinflaschen (gut eingepackt!) gehören auf den Kofferboden beziehungsweise in die Nähe der Kofferrollen. Sonst bringen die schweren Brocken die ganze schöne Ordnung durcheinander.

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8. Unterwäsche in die Ecken stopfen: Unterhosen und Socken sollte man immer als letztes einpacken. Sie passen nämlich wunderbar in die vielen kleinen Lücken, die es im Koffer noch so gibt.

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9. Flüssigkeiten in Plastikbeutel packen: Auch dieser Tipp kommt Ihnen vermutlich bekannt vor. Erinnern Sie sich dran, bevor Rasierwasser oder Duschgel im Koffer auslaufen.

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10. Nicht zu viel einpacken: Dieser Tipp hört sich nach einer Binsenweisheit an. Aber Ivica Tot-Genz ist er wichtig: "Der größte Fehler beim Packen ist, dass man zu viel in den Koffer packt." Also vorher genau überlegen, was man wirklich braucht. Und wenn doch alles mit soll: Einen größeren Koffer kaufen.

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