Rizin-Fund nach Bombenanschlägen "Ich weiß nicht, ob das Zufall ist"

In der Poststelle des US-Kongresses ist ein Briefumschlag mit hochgiftigem Rizin abgefangen worden. Ob ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Boston besteht, ist noch völlig unklar. Inzwischen wurden alle Todesopfer identifiziert - unter ihnen ist eine Studentin aus China.
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Ein Polizeiwagen parkt vor der Poststelle des Kongresses: Hier wurde ein an den republikanischen Senator Roger Wicker aus Mississippi adressierter Brief abgefangen, der ein körnige, weiße Substanz enthielt. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um das hochgiftige Rizin. Ob ein Zusammenhang mit den Bombenanschlägen von Boston besteht, ist unklar.

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Die Großfahndung nach den Tätern ist jetzt angelaufen. Die Ermittler analysieren die Reste der Bomben, die gefunden wurden. Sie setzen auf Hinweise aus der Bevölkerung. "Irgendjemand weiß, wer dies getan hat", sagte Rick DesLauriers von der Bundespolizei FBI. Der Polizei zufolge hat sich bisher niemand zu der Tat bekannt.

Foto: REUTERS/ JTTF Boston
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Eines der drei Todesopfer der Anschläge ist der achtjährige Martin Richard. Nachbarn und Freunde der Familie legten Blumen und Stofftiere vor dem Haus ab.

Foto: Michael Dwyer/ AP/dpa
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Jemand hat "Peace" auf den Bürgersteig vor dem Haus geschrieben, in dem Martin Richard mit seiner Familie wohnte.

Foto: Michael Dwyer/ AP/dpa
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Als weiteres Todesopfer wurde die 29 Jahre alte Restaurantmanagerin Krystle Campbell identifiziert. "Sie war eine fröhliche, offene Person. Alle ihre Freunde liebten sie", sagte ihre Großmutter dem Fernsehsenders CNN.

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Als drittes Todesopfer wurde eine Studentin der Boston University (hier der Campus) identifiziert. Das chinesische Konsulat in New York bestätigte die Nachricht, nannte aber den Namen der jungen Frau nicht. Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge hat die Familie einer Veröffentlichung noch nicht zugestimmt.

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Bereits am Dienstag hatten Hunderte Menschen bei kurzfristig organisierten Gedenkfeiern in Boston der Opfer der Bombenanschläge gedacht. Mit US-Fahnen und Plakaten versammelten sie sich an verschiedenen Orten der Stadt, um gemeinsam zu singen und zu trauern. In einem Park nahe der Anschlagstelle zündeten viele Menschen Kerzen an und sangen die amerikanische Nationalhymne.

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